WTC: 11.09.2001 - Ursachen, Folgen, Katastrophen (5) zurueck home weiter

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Irak-Special und Orient auf  TELEPOLIS - wenn es um umfassendere Bewertungen geht...
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  1. Rezension: Bob Woodward, Bush at War
  2. Harry Plotter und die Teppichmesser des Schreckens :: telepolis, Mathias Bröckers 27.07.2004 :: Mythischer Kern, sagenhafte Struktur, gruselndes Ambiente: Der Report der 9/11-Kommission hat das Zeug zum magischen Bestseller :: "Schon der Anfang!", schimpfte Marcel Reich-Ranicki einst beim Literaturwettbewerb in Klagenfurt über einen Erstlingsroman, aus dem ein Autor gerade vorgelesen hatte: "...Wuppertal! Also ich würde einen Roman nie in Wuppertal anfangen lassen...." Das ist natürlich blanker Unsinn, aber wenn der Wortwart vom Wörthersee sich mal in Wallung geredet hatte, kam selbst derlei Unfug mit literaturpäpstlicher Autoriät rüber. Thomas Kean hätte bei Reich-Ranicki mit Sicherheit bessere Karten: "We have some planes" hebt sein Narrativ an - das ist schon mal sehr viel spannender als Wuppertal.
  3. Guantanamo-Feeling: Die falschen Stempel im Pass :: telepolis, Harald Neuber 24.07.2004 :: Ein Mitarbeiter des Europäischen Parlaments wurde am Internationalen Flughafen von Miami festgenommen und verhört :: 24 Stunden in US-Haft, sechs Stunden wiederholte Verhöre durch die Grenzpolizei, Schlafentzug, Misshandlungen. Paul-Emile Dupret versteht auch knapp eine Woche nach den Geschehnissen am internationalen Flughafen von Miami nicht, wie er am vergangenen Sonntag unter Terrorverdacht geraten konnte. Der belgische Staatangehörige und außenpolitische Berater im Europäischen Parlament war mit einer Gruppe von EU-Abgeordneten der Fraktion der Vereinigten Linken/ Nordische Grüne Linke auf dem Rückweg aus der nicaraguanischen Hauptstadt Managua nach Madrid. Die Parlamentarier hatten in Nicaragua mehrere Tage lang an einem Arbeitstreffen des São-Paulo-Forums teilgenommen. Für Dupret nichts Ungewöhnliches: Als Fraktionsmitarbeiter muss er oft Dienstreisen ins Ausland unternehmen. Bislang gab es nie Probleme. Dann kam der vergangene Sonntag.
  4. Die Balkan-Connection des 9/11 :: telepolis, Jürgen Elsässer 17.07.2004 :: Wichtige Verdächtige des 11. September waren in Bosnien aktiv – die Heiligen Krieger wurden damals vom Pentagon unterstützt :: Nach fast drei Jahren gibt es nun endlich eine offizielle Version über die genauen Abläufe, die zu den Terroranschlägen des 11. September geführt haben sollen. Dem Untersuchungsausschuß des US-Kongresses wurde in seiner letzten Sitzung am 16. und 17. Juni 2004 der Bericht "Outline of the 9/11 Plot" vorgelegt, den der Stab der Kommission erarbeitet hatte. Demnach wurde der Angriff zu Jahresbeginn 1999 bei einem Treffen im afghanischen Kandahar von der Al-Qaida-Spitze geschlossen. Dort wurde festgelegt, dass die Saudi Araber Nawaf Alhamzi und Khalid Almidhar die Operation führen sollten. Die ersten Terroristen, die nach dieser Datstellung im weiteren für die Aktion gewonnen wurden, waren die Hamburger Studenten Mohammed Atta, Marwan al Shehhi, Ziad Jarrah und Ramzi Binalshibh. Ein weiteres wichtiges Treffen fand von 5. bis 8. Januar 2000 in Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Malaysi, statt. Daran nahmen unter anderem Almidhar und Alhazmi teil.
  5. Alle machen mit - aber keiner war's :: telepolis, Mathias Bröckers 16.07.2004 :: "Kollektives Gruppendenken" als Generalabsolution für Kriegslügen :: Im politischen Geschäft scheint eine Art von Magie am Werk, deren Emanationen selbst abgebrühten Journalisten die Sprache verschlägt. Schon fast lyrisch mutet das Stakkato der Unterzeile des britischen "Independent" zur Veröffentlichung des Untersuchungsberichts zu den Geheimdiensterkenntnissen des Irakkriegs an: ...
  6. Anschlag auf den demokratischen Prozess :: telepolis, Florian Rötzer 12.07.2004 :: Die Bush-Regierung verfolgt weiter den Plan, bei einem Terroranschlag die Präsidentschaftswahlen im November verschieben zu können :: Offensichtlich ist es der Bush-Regierung ernst mit dem Vorhaben, die Präsidentschaftswahlen zu verschieben, wenn ein Terroranschlag zu dieser Zeit stattfinden sollte. Den ersten Vorstoß hatte DeForest B. Soaries , der Vorsitzende der Election Assistance Commission des Weißen Hauses, gemacht ( Sollen die US-Präsidentschaftswahlen kurz nach einem Terroranschlag verschoben werden?), jetzt zieht das Heimatschutzministerium nach, weil man "alarmierende" Informationen über einen möglichen Anschlag von al-Qaida im Herbst besitze.
  7. Osama ist wieder da! :: telepolis, Wolfgang Fuchs 11.07.2004 :: Wenn die US-Regierung in die Bredouille gerät, folgt meist umgehend Terrorwarnung :: Wenn die US-Regierung innenpolitisch in die Schusslinie gerät - wegen der Folterpraktiken, des Irak-Kriegs oder des "war on terror" - folgt oft eine Pressekonferenz: nicht zur Sache, sondern mit der nächsten Terrorwarnung.
  8. Wurde die Bush-Regierung ein Opfer der CIA? :: telepolis, Thorsten Stegemann 07.07.2004 :: Der Senats-Geheimdienstausschuss entlastet den amerikanischen Präsidenten, sein Mitstreiter Blair glaubt nicht mehr an die Entdeckung von Massenvernichtungswaffen :: Da die Fahndung nach Massenvernichtungswaffen im Irak nicht wirklich von Erfolg gekrönt war, sind die kriegführenden Parteien seit geraumer Zeit auf der Suche nach überzeugenden Erklärungen für all die Missverständnisse, Halbwahrheiten und gezielten Desinformationen, die im Vorfeld der militärischen Auseinandersetzung noch als gesicherte Geheimdiensterkenntnisse verkauft wurden. Doch die diffizile Situation hat für die amerikanische Regierung durchaus praktische Seiten. Der eigenwillige Umstand, dass die Lieferanten des wichtigsten Kriegsgrundes ideal geeignet sind, um im Nachhinein auch als Sündenböcke für ein offensichtlich fehlgeschlagenes, moralisch und juristisch höchst zweifelhaftes Unternehmen herzuhalten, könnte George W. Bushs Ausgangsposition vier Monate vor der Präsidentschaftswahl wieder verbessern.
  9. Mediale Entlastungsmanöver für die Bush-Regierung :: telepolis, Florian Rötzer 07.07.2004 :: Die CIA wird zum Sündenbock stilisiert, andere lancierte Informationen sollen für das drängende Guantanamo-Problem Abhilfe schaffen :: Derzeit scheint es einige Entlastungsmanöver für die Bush-Regierung zu geben. Der Senatsausschuss für die Geheimdienste soll, wie die New York Time berichtet, zu der Erkenntnis gekommen sein, dass die CIA Informationen von Angehörigen irakischer Wissenschaftler über die Einstellung der Programme zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen nicht an das Weiße Haus weiter geleitet hat ( Wurde die Bush-Regierung ein Opfer der CIA?). Der erfundene und gegen die Erkenntnisse der UN-Waffeninspektoren durchgedrückte Kriegsgrund soll nun, wie schon gehabt, der CIA als Sündebock angelastet werden ( Die CIA ist besser als ihr Ruf). Das Weiße Haus hat demnach im besten, wenn auch falschen Wissen gehandelt.
  10. Der doppelte Atta :: telepolis, Mathias Bröckers 07.07.2004 :: Entweder verfügte der Chefterrorist über die Gabe der Bilokation - oder die 9/11 Untersuchungskommission sagt die Unwahrheit :: "Atta war bis ganz zum Ende mit der Koordination der Teams beschäftigt. Am 7. September flog er von Fort Lauderdale nach Baltimore, vermutlich um sich mit dem Team des Flugs 77 in Laurel (Maryland) zu treffen. Am 9. September flog er von Baltimore nach Boston. Dort trafen zu diesem Zeitpunkt Marwan al Shehhi und sein Team für Flug 175 ein. Atta wurde mit Al Shehhi in seinem Hotel gesehen. Am nächsten Tag holte Atta Abdulaziz Al-Omari- einen der 'Muskel-Hijacker' des Flugs 11 - in dessen Hotel in Boston ab und fuhr nach Portland (Maine). Aus unbekannt gebliebenen Gründen nahmen Atta und AlOmari am frühen Morgen des 11. September einen Anschlußflug nach Boston um den Flug 11 zu erreichen."
  11. BIN-LADEN-SADDAM-CONNECTION: 9/11-Kommission weist Cheney zurecht :: DER SPIEGEL, 7.7.2004 :: In der Debatte über die Rechtfertigung des Irak-Krieges hat die Regierung Bush erneut den Kürzeren gezogen. Vizepräsident Cheney habe anders als von diesem angedeutet keine zusätzlichen Informationen über eine Zusammenarbeit zwischen Bin Laden und Saddam Hussein, stellte die 9/11-Kommission klar.
  12. The 9/11 Cover-up Commission by Joyce Lynn (www.globalresearch.ca, 15 June 2004 :: Corrupting Conflicts and Connections :: An elephant is sitting in the 9/11 Commission hearing room.
    That elephant is the truth.
    The Warren Commission looking into the assassination of President John Kennedy had its lone gunman/single bullet explanation and manufactured evidence.
    The 9/11 Commission has its 19 box cutter wielding, Arab hijackers and some constructed evidence...
  13. Pleiten, Pech und Pannen :: telepolis, Mathias Bröckers 18.06.2004 :: Alles untersucht, nichts geklärt, niemand verantwortlich - Mission erfüllt - Die 9/11-Untersuchungskommission hielt ihre letzten öffentlichen Hearings :: Schlechte Vorbereitung und allgemeine Verwirrung sorgten dafür, dass die Abfangjäger am 11.9. zu spät kamen - so lautet, kurz gefasst, die simple Antwort der 9/11-Untersuchungskommission auf die Frage nach dem Ausbleiben jeglicher Luftabwehr. Damit werden über zweieinhalb Jahre nach der Tat und nach über anderthalb Jahren Untersuchung dieselben Ausreden präsentiert wie in den Tagen danach, nach dem Motto: "Wir haben unser Bestes getan, aber 9/11 ließ sich einfach nicht verhindern."
  14. 9/11-KOMMISSION: Das Mastermind sitzt längst im Gefängnis :: DER SPIEGEL, 17.06.04 :: Von Marc Pitzke, New York :: Die 9/11-Kommission hat minutiös rekonstruiert, wie die Terroranschläge des Jahres 2001 vorbereitet wurden. Neue Details zerstören Mythen und zeigen, wie das Weiße Haus versucht, aus den Anschlägen Kapital zu schlagen. Überraschende Erkenntnis: Bin Laden war nicht der große Planer, sondern eher stiller Teilhaber des Terrorkomplotts. *
  15. 9/11-KOMMISSIONSBERICHT: Luftabwehr verpasste Chance zum Abschuss eines Terrorjets :: DER SPIEGEL, 17.06.04 :: Die Untersuchung zu den Attentaten vom 11. September hat schwere Sicherheitsmängel aufgedeckt. Amerikanische Kampfjets hätten einem Bericht der 9/11-Kommission zufolge wenigstens eine der entführten Passagiermaschinen abschießen können. Wegen heilloser Verwirrung und Missverständnissen habe die Luftabwehr die Gelegenheit versäumt. *
  16. Die Wargames des 11. September (I) :: telepolis, Mathias Bröckers 12.06.2004 :: Am Morgen des 11.9. fanden Miltärübungen mit Flugzeugen statt, die als enführte Linienmaschinen posierten Dass die International Cititizens Inquiry into 9/11 in Toronto die "Löcher in der offiziellen Geschichte" - so der Toronto Star untersuchen würde, war zu erwarten. Doch es scheint, dass sich nun auch ein Hintergrund herauskristallisiert, auf dem die zahlreichen Ungereimtheiten des Falls verständlich werden: die Simulationen und "Wargames" des 11.9.2001.
    Willkommen im Büro von Donald Rumsfeld (II) :: telepolis, Mathias Bröckers 14.06.2004 Wer änderte am 1. Juni 2001 die Direktiven zum Abfangen entführter Flugzeuge? - Wargames Teil II :: Dass für die Geostrategen des Bushlagers eine Katastrophe wie die des 11.9. für ein "neues amerikanisches Jahrhundert" wünschenswert war, um als "neues Pearl Harbor" den Prätext für die geplanten Eroberungskriege zu liefern, ist kein großes Geheimnis mehr - selbst die Mainstream-Medien haben die Papiere des "Project for a New American Century" leicht stirnrunzelnd und mit kritischen Kommentaren zur Kenntnis gebracht. Allerdings: Wenn einer ein Verbrechen schamlos ausbeutet, heißt das ja noch lange nicht, dass er es auch begangen hat. Wie aber, wenn wir ihn auch noch bei Vorbereitungen ertappen, die die Durchführung des Verbrechens erst ermöglichen? Willkommen im Büro von Donald Rumsfeld.
  17. Die Folterbrigade :: telepolis, Mathias Bröckers 17.05.2004 :: Der "Inkubationsherd" der Gefangenenmisshandlungen im Irak ist in Deutschland stationiert :: Der Skandal um die Folterpraxis der US-Armee weitet sich aus. Während Seymour Hersh mit seinen Enthüllungen über die von Verteidigungsminister Rumsfeld abgesegnete Geheimoperation zur rigorosen "Befragung" Gefangener deutlich gemacht hat ( Rumsfeld und die supergeheime Pentagon-Abteilung), wie weit nach oben die Kommandokette in Sachen Folter tatsächlich reichte, macht ein Bericht des "Independent" die Dimension des Skandals deutlich.
  18. Da ist mehr im Bush :: junge welt, 16.4.04 :: Pentagon spielte mehrfach vor dem 11. September 2001 Terrorangriff mit entführtem Flugzeug durch :: »Was wußte der Präsident, und wann wußte er es?‹ lautet die berühmte Watergate-Frage, deren öffentliche Beantwortung Richard Nixon, der alles notorisch abgestritten hatte, zu Fall brachte. Was den 11.9.2001 und die Warnungen vor einem Al-Qaida-Anschlag betrifft, lautet die Frage jetzt ›Was wußte der Präsident – und warum wollte er davon nichts wissen?« :: Mit diesen Sätzen hat Matthias Bröckers die aktuellen Vorgänge im Untersuchungsausschuß...
  19. Flugzeuge als Bomben? - Unvorstellbar! :: telepolis, Mathias Bröckers 14.04.2004 :: "Hysterisch" oder "historisch" lautet nun die Frage, nachdem Bushs "Presidential Daily Briefing" vom 6.August 2001 freigegeben worden ist :: Wie Condoleezaa Rice vergangenen Donnerstag unter Eid aussagte, handelte es sich bei den Warnungen von CIA und FBI vor einem al-Qaida-Anschlag in den USA, die dem Präsidenten am 6. August 2001 vorgelegt wurden, um rein "historisches" Material ohne irgendwelchen konkreten Hinweise.
    Tante Ben's Schaulaufen :: telepolis, Mathias Bröckers 08.04.2004 :: Condoleezza Rice vor der 9-11 Untersuchungskommission :: Dass George W. Bush vor der 9/11-Untersuchungskommission nur an der Hand von Vizepräsident Cheney erscheinen will - in nicht-öffentlicher Sitzung ohne Ton- oder Videoaufzeichnung - , bestätigt nach Ansicht des Magazins Newsweek nicht nur den landläufigen Spott über die Unfähigkeit des Präsidenten, sich ohne Skript zu artikulieren. Sondern vor allem, dass es nicht George W. Bush ist, der im Weißen Haus die Entscheidungen trifft, sondern sein "Puppenspieler" Dick Cheney. Was aber ist dann die Rolle von Condoleezza Rice, die am Donnerstag vor der Kommission aussagen musste?
  20. Befriedung mit Killerinstinkt? :: telepolis, Christian Gapp 11.04.2004 :: Ein Vergleich des Verhaltens der US-Truppen im Irak heute mit den Erfahrungen während des UN-Einsatzes in Somalia 1993 legt die Vermutung nahe, dass sich Hightech-Krieger grundsätzlich nicht für Befriedungsaktionen eignen :: Innerhalb einer Woche sind laut Agenturmeldungen im Irak 47 Soldaten der Koalitionstruppen und etwa zehn mal so viele Iraker getötet worden...
  21. Fundamentalisten übernehmen das Ruder :: telepolis, Harald Neuber 10.04.2004 :: Die Kämpfe gehen weiter und Schiiten und Sunniten scheinen sich besser zu verstehen, als die US-Regierung dies erwartet hat :: Während sich die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Besatzern und irakischen Widerstandsgruppen immer mehr einem offenen Krieg annähern, halten Vertreter der führenden Besatzungsmacht USA an ihrer zentralen These fest: Der Widerstand ist gar keiner. Es handele sich um kriminelle Elemente, die eine Demokratisierung von Irak vermeiden wollten...
  22. Triumph der Grausamkeit :: telepolis, Florian Rötzer 31.03.2004 :: Die Aggression gegen die US-Besatzungsmacht ist in Falludscha in einer Gewaltorgie explodiert - und wie fast immer waren die Medien dabei und liefern die Bilder :: Manchmal werden Konflikte durch Bilder entschieden. Das ist vornehmlich bei den sogenannten asymmetrischen Konflikten so, in denen eine hochgerüstete und überlegene militärische Macht einem weitaus unterlegendem, dafür aber ...
  23. Der Unpatriot :: taz, 8.4.04, AUS RICHMOND UND WASHINGTON, MICHAEL STRECK :: Larry Syverson trotzt. Dem Hurrikan im Herbst, dem Schneesturm im Februar und den "Fuck You"-Fingern aus heruntergekurbelten Autofenstern. Syverson steht immer an der gleichen Stelle. Main Street Ecke 10. Straße, Downtown Richmond/Virginia, vor dem massiven grauen Gebäude des Bundesgerichts und gegenüber dem baufälligen Hochhaus. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag protestiert er hier in der Mittagspause eine Stunde gegen den Irakkrieg. Einen Tag vor der Invasion hat er begonnen. Heute ist sein 135. Tag. Es ist kühl und es nieselt. Autofahrer hupen, Passanten schimpfen, manche strecken ihm Victory-Zeichen entgegen. Viele ignorieren ihn...
  24. 9/11-AUSSCHUSS: Regierungsdokument soll Rice widerlegen :: spiegel, 10.04.04 :: Hatte das Weiße Haus vor dem 11. September 2001 doch schon konkrete Warnungen vor einem Anschlag der Qaida in den USA? Am Donnerstag hatte Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice das noch entschieden abgestritten - unter Eid. Doch ein Regierungsdokument aus dem August 2001 lässt nun Zweifel aufkommen.
  25. Der Anfang vom Ende :: telepolis, Rudolf Maresch 09.04.2004 :: Das Scheitern der Irak-Mission kündigt sich an :: Erleben wir den Anfang vom Ende der US-Mission im Irak - und damit auch den des "Neuen Roms"? Die Anzeichen dafür mehren sich: An der Heimatfront schwindet die Unterstützung für den Krieg, nur noch 44 Prozent der US-Bürger sind für die Besatzung; viele der politischen und medialen Eliten verlieren, wie Richard Perle und David Frum in "An End to Evil" verbittert schreiben, "die Nerven für den Kampf" und haben statt des Sieges nur noch die Wahlen vor Augen; die Spanier kündigen den Rückzug ihrer Truppen an; japanische und südkoreanische Truppen verbarrikadieren sich vor aufständischen Schiiten; einzelne Städte befinden sich bereits in der Hand der Aufständischen; verbündete Truppen oder Zivilisten werden (wie damals im Iran), als menschliche Schutzschilde in Geiselhaft genommen. Damit scheinen sich all jene Unkenrufe zu bestätigen, die dem Imperium im Irak ein Waterloo geweissagt haben und das Imperium im "Quagmire" des Zweistromlandes versinken sahen.
  26. Rasterfahndung führt nicht zum Erfolg :: heise news ticker :: Die nach den Terroranschlägen des 11.Septembers in Deutschland gestartete Rasterfahndung führte bisher auf die Spur keines einzigen Terroristen, berichtete das ARD-Magazin Panorama.
  27. Die globale Konjunktur der Söldnertruppen :: telepolis, Wolf-Dieter Roth 03.04.2004 :: Die US-Firma Blackwater kauft Söldner und Hilfskräfte weltweit auch zum Einsatz im Irak ein, wo kürzlich vier der Söldner in Falludscha getötet wurden :: Die wieder einmal besonders medienwirksamen Bilder lösten weltweit Entsetzen aus: In Falludscha im Irak wurden vier zivile Amerikaner in zwei Geländewagen beschossen, angezündet und bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Danach zerstückelte die Menge unter Gejohle von Kindern und Jugendlichen die verkohlten Leichen, hing Teile an Stromleitungen und Brücken auf und schleifte andere an einem Eselskarren in die Stadt ( Triumph der Grausamkeit). Die Ermordeten waren Angestellte der US-Firma Blackwater Security Consulting. Was machten sie im Irak?
  28. Powell zweifelt an irakischen Waffenlaboren :: tagesschau.de, 3.4.04 :: US-Außenminister Powell ist von seinen Behauptungen zu den angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen abgerückt: Seine Angaben über mobile Labors zur Herstellung von biologischen und chemischen Waffen in Irak seien nicht "solide" gewesen, gab Powell zu.
  29. Neues von Binalshibh :: telepolis, Florian Rötzer 01.03.2004 :: An der Costa Dorada sollen die Anschläge vom 11.9. endgültig geplant worden sein :: Ausgerechnet am 11.9. 2002 wurde Ramsi Binalshibh, der in Hamburg mit Mohammed Atta zusammen gelebt hatte, von dort am 5.9.2001 abgereist ist und als einer "Drahtzieher" bzw. als der "Cheflogistiker" der Anschläge vom 11.9. gilt, mit der Hilfe der CIA und des FBI in Pakistan festgenommen ( Wie ein schlechter Krimi). Die pakistanische Regierung übergab ihn an die US-Behörden, nachdem Bundesinnenminister auf die Auslieferung nach Deutschland zugunsten der USA verzichtet hatte. Wo er sich befindet, ist unbekannt, aber aus seinen Verhören gelangt immer einmal wieder etwas irgendwie an die Öffentlichkeit.
  30. Merkwürdige VIP-Aktivitäten :: telepolis, Thomas Pany 01.03.2004 :: Bin Laden in US-Gewahrsam? :: Es gibt Wörter und Namen, die auf einmal "Möglichkeiten eröffnen", wenn er sie in ein paar Leute hineinspräche, meinte der österreichische Dramatiker Thomas Bernhard; "Afghanistan" sei z.B. so ein Wort. Und "Osama Bin Laden" ist so ein Name. Das weiß US-Präsident Bush sehr gut: Die Frühjahrs-Order, den Chef der Schurken bald möglichst zu schnappen, kommt beim Publikum an und könnte für eine Peripetie bei den Popularitätsmarken sorgen. Dass man nur "Bin Laden ist gefangen" rufen muss, um eine weltweites Echo auszulösen, wissen auch Journalisten. Einer hat's getan und weil es einem iranischen Radiosender ganz plausibel erschien, dass der Fang zunächst geheimgehalten wird, bis er ins Timing des Bushschen Wahlkampfes passt, sprach man die Meldung frei ins Publikum hinein.
  31. Soldiers of Fortune? :: telepolis, John Horvath 27.02.2004 :: Wie weit das US-Militär geht, um einen jungen Menschen dazu zu bringen, für einen wertlosen Grund zu sterben :: Seit dem Vietnamkrieg hat das US-Militär ein Image-Problem. Vor der Gegenkulturbewegung der 60er und 70er Jahre konnten sich die USA auf einen einfachen Nationalismus verlassen, um junge Menschen dazu zu bewegen, sich dem Militär anzuschließen. Doch nachdem das US-Militär in den Dschungeln Vietnams besiegt wurde, hat sich sein Image verändert. Die Uniformierten werden oft als arme Schlucker betrachtet, die es entweder nicht besser wissen oder so von der nationalistischen US-Propaganda verblendet wurden, dass es ganz egal war, für was sie starben.
  32. Für eine Kontrolle der Geheimdienste :: telepolis, Haiko Lietz 02.03.2004 :: Im UN-Abhörskandal offenbaren sich auch die Verbindungen zwischen den Parteien, die den "Krieg gegen den Terrorismus" führen :: Wer sich schon einmal gefragt hat, warum Tony Blair eigentlich so ein guter Freund und Waffenbruder von George W. Bush ist, für den lohnt sich genaues Hinschauen bei der aktuellen Affäre um das Abhören von UN-Diplomaten (Total verwanzt) . Bewährte Verbindungen sorgen seit Ende des zweiten Weltkrieges für Konstanz in der Weltpolitik. Immer wieder einmal taucht die UK/USA-Allianz kurz auf dem Radar der Öffentlichkeit auf. Bereits kurz vor Beginn des letzten Golfkrieges geriet deren Echelon-Spionagenetzwerk in die Schlagzeilen (Lauschangriff auf die Delegierten des UN-Sicherheitsrats). Wenig später wurde spekuliert, ob die Allianz auch den EU-Ministerrat verwanzt hat (Lauschangriff auf EU-Ministerrat). Lästige Fragen kommen auf, als deren Antwort nur die Verurteilung einer illegalen und unmoralischen Politik in Frage käme.
    Total verwanzt :: telepolis, Brigitte Zarzer 29.02.2004 :: Nach der Lauschaffäre um Kofi Anann drängt sich die Frage auf, wo die Grenzen für Geheimdienste liegen :: Der Spionageskandal weitet sich aus. Nachdem Ex-Ministerin Clare Short (vgl. Britischer Lauschangriff auf Kofi Annan?) ausplauderte, dass britische Agenten im Vorfeld des Irak-Krieges UN-Generalsekretär Kofi Annan belauscht haben sollen, meldeten sich am Freitag weitere "Opfer" zu Wort. Die Irak-Waffeninspektoren Hans Blix und Richard Butler waren ebenfalls "verwanzt".

  33. Britischer Lauschangriff auf Kofi Annan? :: telepolis, Brigitte Zarzer 27.02.2004 :: Der UN-Generalsekretär soll im Vorfeld des Irak-Krieges bespitzelt worden sein :: Wie heißt es doch so schön? Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. Offensichtlich fand der britische Geheimdienst im Vorfeld des Irak-Krieges Geschmack an diesem Spruch und machte nicht einmal vor Nobelpreisträger und UNO-Generalsekretär Kofi Annan Halt.
    UN-Generalsekretär wurde angeblich abgehört :: heise news, 26.02.2004 :: Der Generalsekretär der UNO Kofi Annan wurde laut einem Bericht der BBC vom britischen Geheimdienst abgehört. Das behauptet zumindest die frühere Entwicklungshilfe-Ministerin Clare Short. Sie sei sich bei Gesprächen mit Annan darüber bewusst gewesen, dass Geheimdienstmitarbeiter mitschneiden. Demnach war der Umfang der Abhöraktionen gegen UN-Delegationen größer als noch im März vergangenen Jahres berichtet.
    SCHWERE VORWÜRFE VON EX-MINISTERIN :: DER SPIEGEL, 26.02.2004 :: Blairs Geheimdienst soll Kofi Annan abgehört haben :: Die ehemalige Entwicklungsministerin Clare Short, die aus Protest gegen den Irak-Krieg zurückgetreten war, bringt die Regierung von Tony Blair erneut in Bedrängnis. Der Vorwurf der Labour-Politikerin: Vor dem Krieg soll der britische Geheimdienst das Telefon von Uno-Generalsekretär Kofi Annan angezapft haben.
  34. Unerwünschte Besucher :: telepolis, Thomas Pany 24.02.2004 :: Guantanamo: Kein Platz für Menschenrechtsorganisationen bei den anstehenden Tribunalen :: Von einem Mann namens Hemingway könnte man Besseres erwarten als die übliche, schnöde Phrase, mit der man unwillkommenen Gästen den Zutritt verwehrt: In Guantanamo stehe nicht genügend Platz und Versorgung für alle diejenigen zur Verfügung, die "sich wünschen, die Verfahren der Militärkommission zu beobachten" , beschied der US-Brigadegeneral Thomas L. Hemingway den Menschenrechtsorganisationen Amnesty International, Human Rights First und Human Rights Watch in einem Brief.
  35. Die CIA ist besser als ihr Ruf :: telepolis, Florian Rötzer 24.02.2004 :: Die Bush-Regierung sucht die falschen Informationen über die Massenvernichtungswaffen auf die Geheimdienste abzuschieben, die aber hatten auch schon vor den Gefahren eines Bürgerkriegs und vermehrter Terroraktivitäten gewarnt :: Nach den verheerenden Angriffen der letzten Zeit und dem Bekanntwerden eines angeblich von Abu Musab al-Zarqawi stammenden Dokuments, in dem die al-Qaida-Strategie dargelegt wird, die Schiiten durch Anschläge gegen die Sunniten aufzuhetzen, taucht das Gespenst des Bürgerkriegs wieder auf, in den das Land versinken könnte. Das war von Kritikern des von der Bush-Regierung gewünschten Kriegs als großes Risiko genannt worden - und auch die CIA, die nun die Last der Disinformation tragen soll, hatte dies schon 2002 gesagt - und überdies stets nur im Konjunktiv von möglichen Massenvernichtungswaffen gesprochen.
  36. Stammelnder Bush :: junge welt, 10.2.04 :: Fernsehinterview des US-Präsidenten: Von den Schwierigkeiten mit der CIA und mit der Wahrheit :: Nach ersten Reaktionen von überzeugten Bush-Anhängern zu urteilen, hätte der US-Präsident besser seinen Mund gehalten und kein Interview gegeben. So beschrieb Kommentator John Derbyshire im neokonservativen Zentralorgan National Review am Montag die Darbietung von George W. Bush als »ziemlich trostlose Vorstellung«...
  37. Mohamed Atta und das Cover-Up des 11.9. in Florida :: telepolis, Mathias Bröckers 21.02.2004 :: Neue Recherchen des Investigativjournalisten Daniel Hopsicker über Mohamed Atta in Florida deuten auf das staatlich sanktionierte Drogen-, Waffen- und Terrorbusiness als möglichen Hintergrund für 9-11. Hat "Iran-Contra" nie aufgehört? :: Als "Bank for Crooks & Criminals International" erntete die Schließung der "Bank for Credit and Commerce International" ( BCCI) Anfang der 90er Jahre den Ruf des größten Bank- und Finanzskandals aller Zeiten. Die Konkursverwaltung ebenso wie Entschädigungsklagen gegen die Großbank, die in über 70 Ländern weltweit die Geldwäsche für das Drogen-, Waffen- und Terrorbusiness betrieb, dauern bis heute an. Der Direktor und einer der Schlüsselfiguren des BCCI-Netzwerks, Khalid Bin Mahfouz, Banker des saudischen Köngishauses und Schwiegervater von Osama Bin Laden, ist allerdings schon lange aus dem Verfahren heraus, da er einen Strafbefehl über 225 Millionen Dollar akzeptierte.
  38. Das Geheimherz der Lügenfabrik :: telepolis, Thomas Pany 14.02.2004 :: Immer neue Puzzlestücke bestätigen das Bild einer US-Administration, die den Krieg im Irak mit allen Mitteln suchte :: Während die CIA unter Druck jetzt öffentlich Fehler eingesteht und verspricht, ihre Quellen genauer zu überprüfen, bevor die Informationen an die Analytiker weitergegeben wird - eine Erkenntnis, die für einen Geheimdienst eigentlich selbstverständlich sein müsste - zeigt sich an anderer Stelle, dass die Arbeit der CIA in Sachen Quellenkritik an Informationen über den Irak so schlecht gar nicht war. Nur: diese Kritik wurde absichtlich übergangen, weil sie die Manövervorbereitungen derjenigen störte, die sich durch nichts davon abbringen lassen wollten, den Regimewechsel in Bagdad zu vollziehen. Den Kriegstreibern in der US- Administration verlangte es nicht nach solidem Geheimdienstmaterial sondern nach Vorlagen für klangvolle Propaganda.
  39. The Bush Files :: telepolis, Florian Rötzer 10.02.2004 :: Suskind hat die ersten der 19.000 Dokumente, die er vom ehemaligen Finanzminister und Bush-Kritiker O'Neill für sein Buch "The Price of Loyalty" erhalten hat, im Web veröffentlicht.
       Unübertroffen ist das Internet in den Möglichkeiten, schnell und billig auch große Datenmengen zu veröffentlichen. Damit können sehr viel stärker als zuvor Informationen, die man bislang bestenfalls nur aus zweiter Hand oder sehr viel später erhalten konnten, weltweit publiziert und diskutiert werden. Diese Chance der "Informationsgesellschaft" nutzt nun auch Ron Suskind, der mit seinem Buch "The Price of Loyalty", basierend vor allem auf den Gesprächen mit dem ehemaligen Finanzminister Paul O'Neill und den angeblich 19.000 Dokumenten, die dieser aus seiner Regierungsarbeit zur Verfügung stellte, zu Beginn des Jahres großes Aufsehen erregte.
  40. THE BUSH FILES
  41. Europäische Militärmacht als Gegengewicht zu den USA? :: telepolis, Jürgen Elsässer 06.02.2004 :: Ein Gespräch mit Jürgen Rose vom Wehrbereichskommando München über ein Tabuthema :: Oberstleutnant Jürgen Rose war bis 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationale Politik und Völkerrecht an der Bundeswehruniversität München und ist derzeit beim Wehrbereichskommando in München. Rose ist bekannt für seine provozierenden Überlegungen beispielsweise zum Kosovo-Krieg oder jüngst zum Irak-Krieg und wurde deswegen von der Bundeswehr versetzt. In diesem Gespräch vertritt er ausschließlich seine private Meinung, wenn er für eine neue europäische Militär-Allianz im Bruch mit den USA plädiert.
  42. Und es gibt sie doch! :: telepolis, Florian Rötzer 05.02.2004 :: Während die meisten Mitglieder der amerikanischen und britischen Regierung sich herauswinden, versucht Sophist Rumsfeld auf der Bühne des Welttheaters zu demonstrieren, warum es die irakischen Massenvernichtungswaffen doch geben könnte, auch wenn sie nicht gefunden werden.
       Heute vor einem Jahr hat US-Außenminister Powell seine Rede vor der UN gehalten, in der er schon damals wenig glaubwürdig die angeblichen Beweise ("facts and conclusions based on solid intelligence") dafür vorlegt, warum der Irak eine unmittelbare Bedrohung darstellt und die UN-Resolutionen verletzt hat ... Weil die US-Regierung es eilig hatte und den Krieg suchte, mussten die UN-Waffeninspektoren schließlich das Land verlassen, obgleich sie weder Massenvernichtungswaffen noch entsprechende Hinweise auf Rüstungsprogramme gefunden hatten - und obgleich auch die Waffeninspektoren, allen voran Hans Blix, die von der britischen und der amerikanischen Regierung behaupteten Hinweise nicht für glaubwürdig erachteten. Trotzdem hat die US-Regierung schon im Vorfeld des Krieges, wohlwissend um den misslichen Stand ihrer "Beweise", schon ausprobiert, wie man argumentieren könnte, wenn die aufgebauschten Indizien und spekulativen Vermutungen nach dem Sturz Husseins zerplatzen....
  43. Imperial überdehnt :: telepolis, Reinhard Jellen 30.01.2004 :: Base Structure Report 2003 - Die USA weiten ihre militärische Präsenz weltweit aus :: Die Streitkräfte der USA vereinigen in sich die größte Militärmacht, die es jemals auf dem Globus gegeben hat. Dennoch wollen sie ihre Vormachtstellung weiter ausbauen. Gleichzeitig sind die tatsächlichen Ausmaße ihrer aktuellen militärischen Präsenz über den Erdball noch nicht genügend in die Öffentlichkeit gedrungen, obwohl diese die neue Ausrichtung der amerikanischen Militärstrategie noch augenscheinlicher machen könnten. Nicht klar ist allerdings, ob sich die USA mit einem forcierten Ausbau ihrer weltweiten Truppenpräsenz nicht doch überheben.
  44. "Hinter dem Widerstand im Irak steht die einfache sunnitische Bevölkerung" :: telepolis, Harald Neuber 31.01.2004 :: Ein Gespräch mit Robert Fisk, einem der renommiertesten Korrespondenten aus dem arabischen Raum und Kriegsberichterstatter für die britische Tageszeitung Independent :: Robert Fisk, gegenwärtig der bekannte Nahost-Korrespondent der britischen Zeitung Independent, nimmt kein Blatt vor den Mund. Gegenüber der Politik der Bush-Regierung und dem Irak-Krieg war er von vorneherein kritisch eingestellt. Im Gespräch führt er aus, warum er der Meinung ist, dass sich der Widerstand keineswegs nur aus Saddam-Anhängern speist. Fisk lebt seit über 20 Jahren im Nahen und wohnt derzeit in Beirut. Er hat bereits über die Revolution im Iran, den Krieg zwischen Irak und Iran, die russische Besetzung von Afghanistan, dem ersten Golfkrieg, den Krieg in Bosnien, die Bombardierung Serbiens oder den Konflikt in Algerien geschrieben.
  45. S-Vizepräsident Cheney, das unbekannte Wesen telepolis, Wolf-Dieter Roth 26.01.2004 :: Dick Cheney, bislang im Ausland eher zurückhaltend, tritt nun ins Blitzlichtfeuer :: Wird statt des vor der laufenden Kamera schon mal Unsinn plappernden und für spontane Interviews deshalb ungeeigneten George W. Bush zukünftig öfter Vizepräsident Dick Cheney einspringen, der ohnehin hinter vielem steht, das offiziell Bush verantwortet?
  46. Spanischer Militärchef im Irak schwer verletzt :: telepolis, Ralf Streck 25.01.2004 :: Gezielt werden im Irak spanische Geheimdienstmitarbeiter angegriffen :: Spanien hat erneut die Konsequenzen seiner Politik im Irak mit voller Wucht zu spüren bekommen. Am Donnerstag erhielt Gonzalo Pérez García, Sicherheitschef der Brigade Plus Ultra II, einen Kopfschuss. Wie das spanische Verteidigungsministerium mitgeteilt hat, habe sich der Kommandant der Guardia Civil etwa 220 Kilometer südlich von Bagdad an "Anti-Terror Aktionen in Al Hamza beteiligt". Bei einer Verfolgungsjagd nach Hausdurchsuchungen hätten Verdächtige das Feuer auf die Verfolger eröffnet, wobei Pérez schwer und sein Fahrer leicht verletzt worden sei. Die Situation des Spaniers ist auch nach der Operation kritisch,...
  47. Wendet sich das Blatt in den USA? :: telepolis, Florian Rötzer 25.01.2004 .. Nach einer aktuellen Umfrage festigt sich der Vorsprung der demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Kerry, die Mehrheit spricht sich gegen eine Wiederwahl von George W. Bush aus :: Überraschend hat sich bereits bei der Vorwahl in Iowa der demokratische Präsidentschaftsbewerber John Kerry an die Spitze gesetzt. Nach der neuesten Umfrage von Newsweek ist der Vietnamveteran und Liberale weiterhin an der Spitze, gefolgt von John Edwards. Howard Dean ( Der Herausforderer) scheint hingegen zurück zu fallen und liegt gleichauf mit Wesley Clark. Im Augenblick zumindest scheint auch George Bush die Stimmung entgegen zu schlagen.
  48. ABC im Irak? :: tagesschau.de, 25.01.2001 :: Auch Powell jetzt unsicher :: US-Außenminister Colin Powell hat erstmals eingeräumt, dass der Irak vor dem Krieg möglicherweise keine Massenvernichtungswaffen mehr besessen hat. "Die Antwort auf diese Frage ist: Wir wissen es noch nicht", sagte Powell. Falls es keine irakischen Massenvernichtungswaffen gegeben habe, stelle sich die Frage, warum die USA dies nicht früher gewusst hätten.
  49. Der Irak-Krieg war unnötig, der globale Krieg gegen den Terrorismus unrealistisch :: telepolis, Florian Rötzer 13.01.2004 :: Auch aus Militärkreisen kommt nun scharfe Kritik an der Politik der Bush-Regierung :: Während die Bedenken gegenüber der Wirtschaftspolitik der Bush-Regierung zunehmen, andere wie der kanadische Ministerpräsident Paul Martin und der mexikanische Präsident Vicente Fox davor warnen, dass die Sicherheitspolitik der USA den freien Handel gefährde, wächst auch die Kritik gegenüber dem von Bush ausgerufenen "Krieg gegen den internationalen Terrorismus" und gegen den Irak-Krieg als dessen Bestandteil ( "Der Krieg war nicht die beste und nicht die einzige Option"). Nun kommt zur politischen Kritik auch noch Kritik von militärischer Seite. Eine vom Army War College veröffentlichte Studie über den globalen Krieg gegen den Terrorismus lässt nahezu kein gutes Haar am Vorgehen der Bush-Regierung.
  50. Über nukleare Riesen und ethische Zwerge :: freitag 3, 9.1.2004, Horst-Eberhard Richter :: KEINEN VERFOLGER MEHR FüRCHTEN MüSSEN :: Bushs neue Atombomben und der Rückfall in eine Politik aggressiver Bedrohung :: Die Atombombe war noch gar nicht erfunden, da hatte Sigmund Freud bereits 1930 festgestellt: Die Menschen hätten es jetzt in der Beherrschung der Naturkräfte so weit gebracht, dass sie es mit deren Hilfe leicht hätten, das eigene Geschlecht vollständig auszurotten. "Sie wissen das", so fuhr er fort, "daher ein gut Stück ihrer gegenwärtigen Unruhe, ihres Unglücks, ihrer Angststimmung."
  51. Saddam Hussein wollte keine Hilfe von al-Qaida :: DER SPIEGEL, 14.1.04 :: Auch der zweite Kriegsgrund von US-Präsident Bush erweist sich als falsch: Nachdem sich herausgestellt hat, dass der Irak keine Massenvernichtungswaffen besaß, zeigt sich nun, dass Saddam auch keine Verbindung zu Terrorchef bin Laden hatte. Im Gegenteil: Er warnte sogar davor, al-Qaida-Kämpfer ins Land zu holen.
  52. Halliburton ergattert Großauftrag im Irak :: tagesschau.de, 17.01.04 :: Die irakischen Pipelines sind zerstört oder marode :: Der US-Ölkonzern Halliburton hat den Zuschlag für mehrere Großprojekte im Irak erhalten. Die US-Armee beauftragte die Halliburton-Tochter Kellogg, Brown and Root (KBR) Ölfelder und Förderanlagen in Südirak instandzusetzen, wie das US-Verteidigungsministerium in Washington mitteilte. Der Auftrag habe einen Umfang von bis zu 1,2 Milliarden US-Dollar. Ziel sei es, die Ölförderung wieder auf Vorkriegsniveau zu bringen...
  53. Rauchende Colts :: freitag 4 :: KRIEG IST FRIEDEN - Oder warum hat Bush mit seinen Lügen so viel Erfolg? :: George Bush und George Orwell - die Wirklichkeit hat die Lüge eingeholt. Wie hieß es in der Anti-Utopie 1984: Krieg ist Frieden, Sklaverei ist Freiheit. Tatsächlich, vor unseren Augen überlappen sich die Bilder: Ist Afghanistan ein befreites Land mit nagelneuer Verfassung - oder eine Kolonie des Imperiums mit einer Operetten-Regierung? Befindet sich der Irak auf dem Weg zur Normalität - oder sterben dort zur Zeit mehr Menschen als in den letzten Jahren Saddam Husseins? Ist Guantanamo ein Internierungslager für Terroristen - oder das größte KZ der neueren Geschichte? Das sind schwierige Fragen [...]
  54. "Ein entsetzlicher Fehler" :: DER SPIEGEL, 5.1.04 :: Der Historiker Paul Kennedy über die Verstrickung der Weltmacht USA im Irak, ihr Verhältnis zur islamischen Welt und den Einfluss der neokonservativen Ideologen auf George W. Bush :: [*]

 ältere Titel (vor dem 05.01.2004)

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