WTC: 11.09.2001 - Ursachen, Folgen, Katastrophen (4) zurueck home weiter

Eine Liste von Artikeln, Büchern und Links zum Thema. Aktuelle Artikel stehen oben (zeitliche Sortierung nicht garantiert), nach unten wird's älter; ganz unten dann ein Link auf Archivseiten mit älteren Titeln. Wobei »älter« Sie nicht am Gehalt zweifeln lassen sollte...

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Bücherliste:  Politisches   ::    Lachen vergangen?  Das ist der Herr Bush. :: Das Original: Die echte Maus  ::   Mehr Themen? Linkliste 11.9.

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Irak-Special und Orient auf TELEPOLIS - wenn es um umfassendere Bewertungen geht...
Linkliste zum 11.9. von politik-digital.de

aktuellere Titel (nach dem 04.01.2004)

  1. Das Reality Web :: telepolis, Stefan Krempl 30.12.2003 :: Krieg und Internet (Teil II): Netzdialoge, serbische und irakische Tagebücher, Bloggerwars und Mikrojournalismus :: Inwieweit tatsächlich von einer sich in Netzdialogen manifestierenden neuen Meinungsmacht gesprochen werden kann und inwiefern diese beim Durchbrechen der auch für demokratische Staatenlenker immer selbstverständlicher werdenden Propaganda helfen können, habe ich ausführlich in mehreren Kommunikationsanalysen untersucht. Der Schwerpunkt lag dabei auf Vergleichen der Diskurse auf der Mailingliste nettime und viel gelesenen Warblogs auf der einen Seite sowie der Süddeutschen Zeitung und der New York Times auf der anderen.
    Teil I: Die zweite Supermacht? :: telepolis, Stefan Krempl 21.12.2003 ::_ Krieg und Internet (Teil I): Propaganda, Infowar, Medien, Mailinglisten und Weblogs
       Kriege sind Ausnahmezustände. Nicht nur für die direkt beteiligten Soldaten, die immer auch mitbetroffene und getroffene Zivilbevölkerung oder die politischen Entscheider. Sondern auch für die Medien. "Authentische" Informationen sind gefragt, geliefert von möglichst neutralen Beobachtern der Lage vor Ort. Sie gelten als "Heiliger Gral" der Kriegsberichterstattung. Die traditionellen Medien können diesem Anspruch aufgrund von strukturellen, personellen und redaktionellen Problemen aber kaum gerecht werden.
  2. S-Regierung erneut im Propagandakrieg? :: telepolis, Florian Rötzer 21.12.2003 :: Angeblich soll Husseins Gefangennahme durch US-Soldaten nur ein kalkulierter Mediencoup gewesen sein, er sei schon zuvor von Kurden festgenommen und für die Gefangennahme betäubt worden.
       Gleich nach der Gefangennahme von Saddam Hussein in seinem Erdloch - sind die ersten Spekulationen laut geworden, dass dies eine Inszenierung gewesen sei ( "Ich will einen voll funktionierenden Saddam"). Hussein sei schon länger Gefangener gewesen und nur unter den richtigen Propagandabedingungen - gefangen wie eine Ratte - aus dem schmutzigen Erdloch von amerikanischen Soldaten geholt worden. Wenn die Informationen der britischen Zeitung Sunday Express stimmen sollten, dann haben die Verschwörungstheoretiker recht gehabt.
  3. Ein religiöses Gefängnis :: telepolis, Florian Rötzer 26.12.2003 :: Jeb Bush, Gouverneur von Florida und Bruder des US-Präsidenten, hat das erste Gefängnis eröffnet, das die Häftlinge mit Religion vom Verbrecherdasein kurieren soll.
       In Florida werden nicht nur entscheidende Wahlen gewonnen bzw. verloren, hier werden auch innovative Konzepte entwickelt und in die Realität umgesetzt. Aus Florida kommen beispielsweise Idee und Umsetzung für eine umfassende Datenbank, in die wie in die des mittlerweile verbotenen TIA-Projekts möglichst viele Informationen auch von US-Bürgern zusammengefasst werden sollen, um nach verdächtigen Verhaltensmustern zu suchen. Das Projekt, das bald in mehreren Bundesstaaten starten soll, heißt ausgerechnet auch noch Matrix ( Matrix ist in Florida) und stammt von einer dubiosen Person, die allerdings zum Wahlsieg von George Bush in Florida beigetragen hatte. Aber es gibt noch mehr Innovatives in Florida.
  4. Das schmutzige Geschäft der Politik :: telepolis, Florian Rötzer 25.12.2003 :: Neue Dokumente belegen erneut, wie die USA in den 80er Jahren das Hussein-Regime trotz des Einsatzes von chemischen Waffen stützte; Bechtel machte damals wie heute dank Pentagon-Beziehungen gute Geschäfte mit dem Irak.
       Nachdem deutlich wurde, dass das Hussein-Regime möglicherweise doch keine Massenvernichtungswaffen besitzt, veränderte die Bush-Regierung bekanntlich den Schwerpunkt der Begründung für den notwendigen Krieg gegen den Irak von der Entwaffnung zum Sturz eines Diktators und zur Befreiung des Landes. Entsprechend wurde der mediengerecht geplante Feldzug "Operation Iraqi Freedom" getauft. Vorgeworfen wurde dem Diktator an Kriegsverbrechen vor allem, dass er Giftgas selbst gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt hatte. Bekanntlich aber hinderte dies damals die US-Regierung nicht daran, weiterhin in Beziehung mit dem Regime zu stehen und dieses auch militärisch zu unterstützen sowie mit Material für chemische und biologische Waffen zu versorgen.
  5. Syrien und die US-Sanktionen :: telepolis, Alfred Hackensberger 20.12.2003 :: Die US-Regierung setzt Syrien unter Druck, aber die Sanktionen tragen zur Polarisierung im Nahen Osten bei; Libyen versucht hingegen einen anderen Weg einzuschlagen :: Noch in der letzten Novemberwoche unterzeichnete der syrische Ölminister, Ibrahim Haddad, einen Vier-Millionen-Dollar-Vertrag mit der geophysikalischen Firma "Veritas", die an der syrischen Mittelmeerküste nach Öl suchen sollte. Bereits im Mai diesen Jahres hatte Syrien zwei weitere US-amerikanische Firmen, "Devon Energy" und "Gulf Sands Petroleum", beauftragt, in der im Nordosten des Landes gelegenen Kamishli-Region Öl zu finden und gegebenenfalls auch zu fördern.
       Diese Verträge sind nun hinfällig, nachdem sich der US-amerikanische Präsident George W. Bush endgültig für Sanktionen gegen das arabische Land entschieden hat. In Zukunft gilt für US-Firmen ein Investmentverbot in Syrien. Direkter Nutznießer dieser Maßnahme wird "Petro-Canada" ...
  6. Umfrage: Blackbox Weißes Haus :: DIE ZEIT, 24.7.2003 :: Je komplizierter die Weltlage, desto fester glauben die Deutschen an Verschwörungstheorien :: Von Jochen Bittner :: Steht ein notorischer Lügner an der Spitze der Weltmacht? Die Enthüllungen über die frisierten Beweise, mit denen Präsident George Bush seinen Krieg gegen den Irak begründete, erwecken alte Verschwörungstheorien zu neuem Leben. Haben nun doch all die Skeptiker Recht, die dem amerikanischen Präsidenten noch nie ein Wort geglaubt haben? Diejenigen etwa, die schon immer überzeugt waren, die US-Regierung habe die Anschläge vom 11. September selbst in Auftrag gegeben – um für ihre imperialen Feldzüge eine Dauerrechtfertigung zu schaffen.
  7. 11. September: Atta-Bande war keine terroristische Vereinigung :: DER SPIEGEL, 19.12.2003 :: Die Gruppe um Mohammed Atta, die am 11. September 2001 die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon flogen, war nach Ansicht des Hamburger Oberlandesgerichts keine terroristische Vereinigung - zumindest nicht im Sinne des deutschen Strafrechts. Heute bestätigt der Bundesgerichtshof, dass Abdelghani Mzoudi auf freiem Fuß bleibt.
  8. Saddams Festnahme wird den Krieg nicht beenden von Robert Fisk :: Independent / ZNet, 17.12.2003 :: “Friede” und “Versöhnung” lauteten gestern die Parolen in Downing Street und Weißem Haus. Aber all die Hoffnung auf Kollaps des Widerstands, sie dürfte vergebens sein. Weder war Saddam geistiger noch politischer Führer jenes Aufstands, der momentan im Irak soviele Menschenleben kostet - und es sterben wesentlich mehr Iraker als Westler, sollte hinzugefügt werden. So glücklich die Herren Bush und Blair über die Gefangennahme Saddams auch sein mögen - der Krieg geht weiter.
  9. National Security Archive der George Washington Univerität (The National Security Archive :: Gelman Library, Suite 701 :: 2130 H Street, N.W. Washington, D.C. 20037)
  10. Wir haben endlich unseren Frankenstein und er befand sich in einem Erdloch :: von Michael Moore :: ZNet 15.12.2003 :: Saddam befindet sich Gott sei Dank wieder in amerikanischen Händen! Er muss uns wirklich vermisst haben. Mann, der sah aber auch schlecht aus! Aber er hat heute wenigstens eine Zahnbehandlung umsonst bekommen. So etwas erhalten die meisten Amerikaner nicht.
  11. Saddam Hussein festgenommen :: telepolis, Florian Rötzer 14.12.2003 :: Ein wichtiger symbolischer Erfolg für die Besatzungskoalition :: We got him! Nun haben es der britische Ministerpräsident Tony Blair und US-Zivilverwalter Paul Bremer bestätigt: Saddam Hussein wurde am Samstag Abend von US-Soldaten in Tikrit während einer Razzia festgenommen.
  12. Gerrymandering - Wahlbezirke mit Tentakeln :: telepolis, Craig Morris 11.12.2003 :: Wie US-Politiker am Sessel kleben und die Demokratie aus den Angeln heben :: Seit Bekanntwerden der Sicherheitslücken der papierlosen "Computerwahlurnen" von Diebold ( US-Wahlcomputer mit vielen Manipulationsmöglichkeiten) bangen viele um die Demokratie in den USA, denn diese PC-Urnen könnten leicht manipuliert werden und die Wahlen zu einer Farce verkommen lassen. Dass damit nicht viel verloren ginge, zeigt der neuerliche Streit um Gerrymandering: Die Republikaner haben in einigen Bundesstaaten die Wahlbezirke neu festgelegt, damit dank des Mehrheitswahlrechts möglichst viele Stimmen in möglichst wenigen Bezirken an die Demokraten gehen...
  13. Der finale Terror :: tagesspiegel, Peter v. Becker, 10.12.2003 :: Selbstmordattentäter stellen die Zivilisation auf die Probe. Was aber tun, wenn es den perfekten Schutz nicht gibt? :: Der Schrecken nimmt kein Ende, noch lange nicht. Gestern haben Selbstmordattentäter wieder in Moskau und im irakischen Mossul zugeschlagen, und mit den Bomben von Istanbul ist die neue Strategie des Terrors auch Europa nahe gerückt. Galt einst die Atombombe als unheimlichste und zugleich exklusivste Drohung der Moderne, sind es spätestens seit dem 11. September 2001 die gespenstisch einfach verfügbaren Waffen der Selbstmordkrieger.
    Der neue Krieg – und wir :: tagesspiegel, Herfried Münkler, 25.11.2003 :: Die Selbstmordattentate in Istanbul, im Irak und in Israel setzten die Strategien des 11. September 2001 fort. Anders als traditionelle militärische Kamikaze-Attacken treffen sie die technologisch überlegenen westlichen Gesellschaften in ihrem zivilisatorischen Selbstverständnis :: Die Planer der Selbstmordattentate, nicht unbedingt die Attentäter selbst, haben herausgefunden, wie westliche (oder westlich orientierte) Gesellschaften am leichtesten anzugreifen und wo sie am verletzlichsten sind. Wer dabei nur auf die unmittelbaren physischen Wirkungen dieser Attentate – die Zahl der Toten, das Ausmaß der Schäden – schaut, übersieht, wo der eigentliche Angriff erfolgt und wo ihm der folgenreichste Einbruch in die Strukturen unserer Gesellschaft gelingt: Es sind vor allem die durch die Medien verstärkten und vervielfachten psychischen Wirkungen, mit denen unser Selbstverständnis, unser Sicherheitsbedürfnis und unser Zukunftsvertrauen erschüttert werden...
  14. Google überrascht bei der Suche nach erbärmlichen Versagern :: heise news, 7.12.2003 Die Eingabe der Formulierung "miserable failure", die im Deutschen die Bedeutung "erbärmlicher Versager" hat, bringt bei der Suchmaschine Google Erstaunliches zutage. Auf Platz eins findet sich die Biografie des amtierenden US-Präsidenten, George W. Bush. In dem von Google ausgewählten Dokument sind jedoch weder die Wörter "miserable" oder "failure" noch andere Begriffe enthalten, die eine Suchmaschine dazu veranlassen könnten, eine eigene Interpretation der Biografie zu erstellen.
    Den Spitzenplatz hat Bush diversen Netzaktivisten zu verdanken, die seine Biografie nach oben "gebombt" haben. Viele Websites verlinken das eine Dokument über die Formulierung "miserable failure", sodass Google diese mit in seine interne Wertung aufnimmt. Diese Technik, die Suchmaschine zu manipulieren, ist unter der Bezeichnung Google-Bombing bekannt. (mw/c't)
  15. Wag The Turkey :: telepolis, Mathias Bröckers 02.12.2003 :: Update mit Berichtigung: Bush-Blitzvisite im Irak: Abendessen im Morgengrauen :: Da der Gehirnwäsche aus Brainwashington mit journalistischen Mitteln so wenig beizukommen scheint wie mit juristischen - dass die Terroranschläge des 11.9 nach 2 Jahren kaum tiefer aufgeklärt sind als nach 2 Wochen, interessiert keinen Richter, dass Kriegsgründe aus Lügen und Fiktionen gesponnen werden, keinen Journalisten - , wenn also mit Fakten offenbar nichts auszurichten ist gegen die Propagandamaschine des Bush-Regimes, dann vielleicht mit Satire, Fiction, Fakes? Auch hier dürfte es schwer sein, die Realität in ihrem Wahnwitz zu überbieten.
  16. Was wir nicht wissen, wissen wir nicht :: telepolis, Michaela Simon, 02.12.2003 :: Hat Donald Rumsfeld einen Fuß im Mund? :: Die Plain English Campaign, eine Interessengruppe zur Reinhaltung der englischen Sprache, hat Donald Rumsfeld zum diesjährigen Preisträger des "Fuß-im-Mund"-Preises designiert. Er gilt damit als der schlimmste Schwafler 2003.
  17. "In den USA regieren Hysterie und Panik", sagt Herr Taylor :: taz :: Die US-Politik ist nach dem 11. September aus dem Ruder gelaufen - das passiert öfter und geht auch wieder vorbei
  18. US-Kongress bewilligt Gelder für die Entwicklung taktischer Atomwaffen :: telepolis, Florian Rötzer 19.11.2003 :: Die von der US-Regierung gewünschten Mini-Nukes sollen unter der Erde gelegene Bunker zerstören und auch in konventionellen Kriegen eingesetzt werden :: Gestern hat das US-Repräsentantenhaus mit einer überwältigenden Mehrheit von 387 gegen 36 Stimmen und anschließend auch der Senat einstimmig das Haushaltsgesetz für Energie und Wasserprogramme in Höhe von 27 Milliarden US-Dollar verabschiedet. Darin enthalten ist ein Betrag in Höhe von 7,5 Millionen Dollar zur Entwicklung von Atombomben, die dazu dienen sollen, unter der Erde gelegene Ziele zu zerstören (Robust Nuclear Earth Penetrator), sowie 6 Millionen für die Entwicklung von anderen taktischen Nuklearwaffen.
  19. US-Präsident sagt Rede im britischen Parlament ab :: telepolis, Florian Rötzer 17.11.2003 :: Der Besuch von Bush in Großbritannien findet unter einer Sicherheitsglocke statt, erwartet werden große Demonstrationen, über ein Drittel der Briten findet Bush "dumm" :: Wenn US-Präsident Bush am Dienstag Abend zu einem dreitägigen Aufenthalt Großbritannien besucht, dürfte die ursprünglich beabsichtigte Feier über den Sturz des Hussein-Regimes und die Demokratisierung des Irak bestenfalls gedämpft zum Ausdruck kommen. Bush erwarten nicht nur Demonstrationen, die Ablehnung seiner Politik scheint im ganzen Land zu wachsen. Der US-Präsident zieht sich hinter die Sicherheitsmaßnahmen zurück und hat schon einmal eine Rede vor dem britischen Parlament abgesagt.
  20. Umgebucht :: telepolis, Harald Neuber 10.11.2003 :: Einer Deutschen wurde die Einreise in die USA verwehrt, wo sie ihren Verlobten besuchen wollte - zur Entscheidung des Grenzschutzes trugen Amazon-Daten bei. :: Bei der Kontrolle am Stuttgarter Flughafen hatte ihr die Sicherheitsangestellte der Delta Airlines noch den Tipp gegeben: "Achten sie darauf, dass die Angaben mit dem übereinstimmen, was sie beim Konsulat angegeben haben." In den vergangenen vier Monaten, erklärte die Flughafenmitarbeiterin der Deutschen Beate Killguss, seien Gästen des Delta-Fluges von Stuttgart nach Atlanta immer wieder die Einreise in die USA verwehrt worden. Was die junge Frau am 6. Oktober am Zielort erwartete, übertraf jedoch alle Befürchtungen über verschärfte Einreisebestimmungen. Gleich bei der ersten Kontrolle wurde sie abgeführt. "Ich wurde sechs Stunden lang verhört, um dann in Handschellen abgeführt zu werden", schilderte die in Pakistan geborene Frau im Gespräch mit Telepolis. Dabei wollte sie nur ihren Verlobten besuchen.
  21. Wo geht's hier raus? :: telepolis, Thomas Pany 12.11.2003 :: Neue Anschläge auf Verbündete im Irak; die US-Administration sucht das Licht am Ende des Tunnels mit neuen Strategien zur Beschleunigung der Machtübernahme. :: Nur mehr wenig Zeit, bis zum 15.Dezember, so die Deadline der UN, bleibt dem irakischen Regierungsrat, um Vorschläge für ein Gremium zu unterbreiten, das dann eine Verfassung ausarbeiten soll. Die amerikanische Administration sei frustriert über den mangelnden Elan des Regierungsrates, hieß es am Wochenende. Irak-Statthalter Bremer wurde gestern nach Washington berufen, wo er an einem Brainstorming der ranghöchsten Mitglieder der Bush-Administration teilnimmt, dem sich heute auch Präsident Bush anschließen will. Gesucht wird eine neue Strategie für eine beschleunigte Übergabe der Macht an die Iraker.
  22. Bush ruft den "Weltfreiheitstag" aus :: telepolis, Florian Rötzer 09.11.2003 :: Nach einer aktuellen Umfrage wächst die Unzufriedenheit mit Bush aufgrund der Irak-Politik, aber der Wirtschaftsaufschwung beschert ihm gleichzeitig Punkte :: Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs ziehen die Probleme im Irak gegenwärtig das Ansehen von US-Präsident Bush herunter. Im Irak steigt die Zahl der Opfer bei den US-Soldaten, während die Aussichten auf eine baldige Beruhigung geringer werden. Aber die Amerikaner sind noch unentschieden.
  23. Im Auftrag der Weltgeschichte :: telepolis, Florian Rötzer 07.11.2003 :: In seiner letzten Rede versuchte Bush den Krieg gegen Terrorismus und das Schüren der Angst hinter sich zu lassen und seine Politik positiver als Beförderung der "globalen demokratischen Revolution" darzustellen :: Mit der Besetzung des Irak, den täglichen Toten, dem wachsenden Widerstand und der geringer werdenden Unterstützung Zuhause schlägt Bush eine etwas andere Strategie ein, um seine Sicherheitspolitik zu rechtfertigen, die ursprünglich primär auf der Präventivdoktrin und dem globalen Krieg gegen den Terrorismus beruhte. Nicht zuletzt aufgrund der irreführenden Behauptungen über die Existenz von Massenvernichtungswaffen im Irak und der Verbindung zwischen dem Regime und al-Qaida sattelt nun Bush ganz auf die Befreiungsrhetorik um. Die militärisch ausgeführten Regimewechsel in Afghanistan und Irak als Etappen werden zum Bestandteil einer "globalen demokratischen Revolution".
  24. Verschleierte Beltway-Banditen :: telepolis, Thomas Pany 02.11.2003 :: Obskure Geschäfte und Kungelei: Wie US-Firmen vom Wiederaufbau im Irak und Afghanistan profitieren und wie gut sie dies vor der Öffentlichkeit verbergen. :: Mehr als siebzig amerikanische Firmen, die mehrheitlich über prima Verbindungen zur Bush-Administration verfügen, teilen sich den Löwenanteil am Wiederaufbau-Budget für den Irak und Afghanistan: etwa 8 Milliarden US-Dollar an Aufträgen. Die größten Aufträge erhielten Kellog, Brown & Root, eine Tochter von Halliburton - 2,3 Milliarden US-Dollar - und Bechtel - 1,03 Milliarden. Dass die Firmen zugleich die großzügigsten Wahlkampfspenden an George Bush und die republikanische Partei verteilt haben, ist ein weiteres Ergebnis der Recherchen, die das investigativ arbeitende Center for Public Integrity (CPI) zu einem Zeitpunkt publik macht, an dem der Etat für den Wiederaufbau der beiden Länder aller Wahrscheinlichkeit nach um weitere 20 Milliarden Dollar aufgestockt wird.
    Irak ist kein Ausverkaufsobjekt der USA :: Das internationale Recht sagt einhellig, Paul Bremers Wirtschaftsreformen sind illegal :: von Naomi Klein :: Guardian / ZNet 07.11.2003
  25. Die US-Medien stellen sich in Reih und Glied :: telepolis, Michaela Simon 08.10.2003 :: Und gelten in ihrem Land immer noch als "zu liberal" :: "Wie anders könnte die Welt aussehen, wenn das amerikanische Volk von all den Dingen wüsste, die seine Medien ihm vorenthalten!", schreibt Mark Hertsgaard in: "Im Schatten des Sternenbanners".
    In den USA liegen über 50 Prozent des gesamten Medienmarktes in der Hand von zehn Konzernen. Wie massiv Meinungsbildung gemacht wird, zeigt die Analyse von zwei Wochen Fernsehberichterstattung zum Irak-Krieg, welche der New Yorker ...
  26. Pentagon verscherbelte B-Waffen-Ausrüstung :: tagesschau, 7.10.03 :: Ein Ausschuss des US-Kongresses geht einer nahezu unglaublichen Geschichte nach. Während die US-Regierung sich bemüht, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und Geräten zur Herstellung von ABC-Waffen mit allen Mitteln zu verhindern, verkaufte das US-Verteidigungsministerium auf seinen Internetseiten - für jedermann frei zugänglich - Schutzanzüge, Brutkästen, Zentrifugen und ähnliche Ausrüstung, die sich zur Herstellung von Biowaffen eignet. Ein paar Mausklicks auf einer Pentagonseite im Internet und jeder konnte derlei Dinge kaufen...
  27. Unerhört falsche Annahmen :: telepolis, Thomas Pany 06.10.2003 :: Studie zum Irak-Krieg bestätigt unheilige Allianz zwischen Presse und Politik
       Je mehr sich amerikanische Fernsehzuschauer Informationen über den Irakkrieg bei kommerziellen Nachrichtensendern holten, desto wahrscheinlicher saßen sie falschen Behauptungen auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Ende September veröffentlicht wurde. Über 3000 Amerikaner, die ihre Informationen aus einer einzigen Medienquelle beziehen, wurden von Juni bis September über "Schlüsselelemente" des Irakkrieges und der Zeit danach befragt. Der Clou der Untersuchung...
  28. Die Waffenexperten von Saddam Hussein :: Eurozine, David Baran, 01.10.03 :: Ein Text, der ein neues Licht auf die Suche nach Massenvernichtungswaffen im Irak wirft. Baran zeigt ausführlich, welche Leute neben Saddam Hussein im Irak für die Entwicklung von Waffen zuständig waren und fragt, weil sehr viele von den führenden Kräften von der USA schon vor Monaten festgenommen wurden, ob vor allem ein gravierendes Transparenzproblem auf der amerikanischen Seite dafür verantwortlich ist, dass das irakische Rüstungsdossier noch immer im Dunkeln liegt. (zum Artikel) – Es zeigt sich, dass nicht nur die Lügen, die zum Irakkrieg geführt haben aufgedeckt gehören, sondern, dass es mit der selben Praxis unvermindert weitergeht. (Pickings.de)
  29. Der Skeptizismus gegenüber der offiziellen Erklärung des 11.9. verbreitet sich :: telepolis, Ronda Hauben 15.09.2003 :: In einer Veranstaltung am 11.9. in New York über die Anschläge vom 11.9. 2001 ging es um die offenen Fragen und die Entstehung einer internationalen 11-9-Bewegung.
       Letzten Donnerstag Abend, am 11. September 2003, besuchten 800 oder 900 Menschen eine Veranstaltung in New York City in der Riverside Church. Es verwundert nicht, dass darüber in den US-Medien kaum berichtet wurde. Das "Investigative Film Exhibition and Roundtable Program" war Teil der mehrtätigen Veranstaltung.
  30. USA wollen die Führung nicht abgeben :: telepolis, Dirk Eckert 15.09.2003 :: Das Tauziehen um eine neue Irak-Resolution geht weiter :: Auch bei den Gesprächen in Genf am Samstag konnten sich die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates - neben den USA China, Frankreich, Großbritannien und Russland - nicht auf eine gemeinsame Position verständigen.
  31. Alles für den Schutz der Freiheit :: telepolis, Florian Rötzer 15.09.2003 :: Mit immer unglaubwürdigeren Beschwörungen des 11.9. versucht die unter Druck geratende US-Regierung, die Einschränkung der Bürgerrechte zu rechtfertigen und weitere Verschärfungen der Gesetzgebung durchzusetzen :: Auch weiterhin will die Bush-Regierung die Anschläge vom 11.9. benutzen, um der Strafverfolgung größere Kompetenzen zu gewährleisten, die zugleich die Bürgerrechte einschränken.
  32. Mein Freund, der Chefredakteur :: telepolis, Ludwig-Sigurt Dankwart 10.09.2003 :: 9/11: Man braucht keine Verschwörungstheorie, um den Konsens in der deutschen Medienlandschaft zu erklären.
       Der Blätterwald rauscht, die Fernsehkanäle glühen. Zwei Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon haben die deutschen Medien entdeckt, dass die von der amerikanischen Regierung bereits eine Stunde nach der Tat vorgenommene Festlegung auf mögliche Täter nicht von allen Menschen geteilt wird. Zwei Jahre lang sahen weder die bekannten großen Nachrichtenmagazine noch ihre TV-Ableger noch irgendwelche sonstigen regionalen oder überregionalen Presseorgane die Notwendigkeit, die regierungsamtliche Behauptung einer Verschwörung von Osama bin Laden und seinen 19 Räubern auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen oder gar in Frage zu stellen.
  33. Zwei Jahre nach 9/11 :: telepolis, Mathias Bröckers 08.09.2003 :: Auch nach zwei Jahren ist kein wahrer Schuldiger gefasst - und es tobt eine Schlammschlacht gegen "Verschwörungstheorien" :: Vor einem Jahr notierte ich 20 Lektionen, die wir nach den Anschlägen des 11.9. gelernt haben sollten - nach dem zweiten Schuljahr wird es Zeit für ein Update.
  34. Rezension - Dunkle Mächte :: DER SPIEGEL :: Der Ex-Minister Andreas von Bülow galt einst als Jungstar der SPD - als Galionsfigur von Verschwörungsfreaks hat er nun ein abstruses Buch zum 11. September geschrieben.
    Und Mathias Broeckers auch: "Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9."
    Anmerkung:Was immer man von den durch die »ordentliche« Presse geschmähten »Verschwörungstheorien« halten mag, eines ist beängstigend: Immer mehr davon kommt ans Licht, wird wahr und offenbar -- und von der »ordentliche« Presse jeweils das die Neuigkeit verbreitet....
  35. Nit möööglich !!!! - US-VIZEPRÄSIDENT CHENEY: Frühes Interesse an irakischem Öl :: DER SPIEGEL :: Der amerikanische Vizepräsident Dick Cheney hat sich offenbar schon weit vor dem Irak-Krieg für die Ölvorkommen des Landes interessiert. Seine Energie-Arbeitsgruppe hatte bereits im März 2001 detaillierte Informationen über die irakische Ölindustrie und über die Vorhaben ausländischer Konzerne zusammengetragen.    Washington - Nach einem langen Rechtsstreit mit dem Büro des Vizepräsidenten ist es der privaten Organisation Judical Watch gelungen, an die brisanten Akten heranzukommen. Sie zeigen, dass Cheneys Energie-Arbeitsgruppe schon zwei Jahre vor dem Irak-Feldzug exakte Karten mit Ölfeldern, Raffinerien und Pipelines im Irak vorgelegt hat. Außerdem fand sich laut Judical Watch in den rund 40.0000 Seiten eine Liste mit den Namen ausländischer Firmen aus 30 Ländern, die Ölverträge mit Saddam Hussein abschließen wollten - darunter Shell, Lukoil und TotalFinaElf.
  36. Das verräterische Microsoft-Dossier :: telepolis, Florian Rötzer 04.07.2003 :: Nicht nur hatte man bei der britischen Regierung ein Irak-Dossier weitgehend aus einer Internetveröffentlichung abkopiert, sondern zunächst auch unvorsichtigerweise als Microsoft-Dokument online veröffentlicht.
       In Großbritannien steht wie in den USA die Regierung am Pranger, das Parlament und die Öffentlichkeit über den Grund für den Irak-Krieg angelogen zu haben. Es geht bekanntlich um die Massenvernichtungswaffen, mit denen Saddam Hussein die USA und den Rest der Welt bedroht haben soll. Gefunden wurden bislang noch keine. Peinlichkeiten aber gab es zuhauf mit Behauptungen, die auf falschen oder überdreht dargestellten Informationen beruhten, die angeblich von den Geheimdiensten stammten.
    Amerikanische Regierung legte falsche Beweise vor :: DER SPIEGEL :: US-Verteidigungsminister Rumsfeld hat zugegeben, dass es vor dem Irak-Krieg keine neuen Erkenntnisse über etwaige Massenvernichtungswaffen des Saddam-Regimes gab. Ein ehemaliger ranghoher Mitarbeiter des US-Außenministeriums wirft der Regierung vor, Geheimdienstinformationen in der Öffentlichkeit falsch dargestellt zu haben.
    [Meldung & Video ARD]
  37. Der neue Bröckers :: Fast zwei Jahre nach dem 11.9. wissen wir über die Täter so wenig wie 48 Stunden danach." Das ändert Mathias Bröckers mit seinem neuen Buch. Fast zwei Jahre nach dem Anschlag wissen wir offiziell, so Bröckers, "heute über die Täter und ihre Hintermänner praktisch genauso wenig wie 48 Stunden danach. Eines der schrecklichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte ist nach fast zwei Jahren völlig unaufgeklärt." Das ändert Bröckers mit seinem neuen, zweiten Buch zum Thema. Es heißt "Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9." In diesem Buch, das Bröckers zusammen mit Andreas Hauß geschrieben hat, geht es nicht mehr um Verschwörungen und Verschwörungstheorien. Es geht um eine Dokumentation der gesicherten Ungereimtheiten, um neue, bestürzende Fakten. Dem Buch liegt eine Video-CD im Super Video Format bei mit unerwünschten Zeugenaussagen über den "zweiten Atta" und die merkwürdigen Flugschulen. Das Buch ist bereits vor Erscheinen ein Bestseller und eines unserer meistbestellten Bücher.
    Bröckers' in telepolis
  38. Homepage zum 11.9.2001 der Studenten der Study of Islam Section (American Academy of Religion) an der Golgate University, N.Y.
  39. »Unsere Stärke wird uns nicht helfen« :: Susan Sontag über Amerikas Selbstbetrug, gelesen in der American Academy, Berlin, am 13.09.2001 :: Als entsetzter und trauriger Amerikanerin und New Yorkerin scheint es mir, als sei Amerika niemals weiter von der Wirklichkeit entfernt gewesen als am letzten Dienstag, dem Tag, an dem ein Übermaß an Wirklichkeit auf uns einstürzte... [mehr]
    HinweisNews vom 3.7.2003: Susan Sontag ist Preisträgerin des diesjährigen Friedenspreises des deutschen Buchhandels.
  40. Einheit statt Multipolarität, Ordnung statt Chaos :: telepolis, Florian Rötzer 27.06.2003 :: US-Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice ruft die Europäer zum Kampf gegen Iran und Nordkorea auf und fordert den Schulterschluss mit den USA
       Condoleezza Rice, die Sicherheitsberaterin des Weißen Hauses, forderte in einer Rede am International Institute for Strategic Studies in London die Europäer auf, sich nun endlich im Fall von Nordkorea und Iran hinter die USA zu stellen, um die Welt von Massenvernichtungswaffen zu befreien - wenn sie in den Händen der Falschen sich befinden. Ähnlich wie vor dem Irak-Krieg drohte sie mit einem Alleingang der USA, wenn die Europäer nicht mitmachen, wobei sie militärisches Vorgehen nicht ausschloss. Mit deutlichem Wink nach Frankreich geißelte sie die Idee einer multipolaren Weltordnung: Einheit ist verlangt.
  41. Der Preis der Macht :: Richard Rorty über Amerika, Europa und die Welt :: FR, Ingeborg Breuer :: Zu den schärfsten Kritikern der Bush-Regierung zählt der an der Stanford University lehrende Philosoph Richard Rorty. Ähnlich wie viele europäische Intellektuelle setzt Rorty auf den Aufbau eines europäischen Gegengewichts zu einem imperialen Amerika. Doch der Wortführer eines linken amerikanischen Patriotismus verschont auch die Europäer nicht mit Kritik. Rorty zufolge braucht die Welt einen Weltpolizisten, und so lange Europa nicht bereit ist, eine eigene Militärmacht aufzubauen, überlässt es zwangsläufig den Vereinigten Staaten diese Rolle.
  42. Unten am Fluss :: telepolis, Michaela Simon 26.06.2003 :: US-Soldaten baden im Pool der irakischen Olympioniken; Schwimmtraining muss deshalb im Tigris stattfinden
       "Kann man sich vorstellen, dass dies irgendwer gewollt hat, jemand, der sogar mit guten Absichten in den Krieg gezogen sein mag? Ein Land, in dem alle Kinder nach Benzin riechen? Ein Land, in dem sich nur Fliegen wohlfühlen?", fragt Euan Ferguson in seinem traurigen Bagdad-Portrait "A latte - and a rifle to go" im britischen Observer
  43. "Gott hat mir befohlen, al-Qaida und Saddam anzugreifen" :: telepolis, Florian Rötzer 26.06.2003 :: Waffenstillstand im Nahen Osten fast von allen Seiten unerwünscht, zudem ist US-Präsident Bush ungeduldig bei der Umsetzung der "Road Map", da Wahlen anstehen
       Die "Road Map" zum Frieden im Nahen Osten, die Präsident Bush mitsamt einem autonomen palästinensischen Staat vor dem Irak-Krieg versprochen hatte und mit der er die Glaubwürdigkeit seiner Politik demonstrieren muss, kommt nur sehr stotternd voran. Der palästinensische Regierungschef hat nun im Rahmen der Gespräche über einen Waffenstillstand von seinen Verhandlungen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Scharon und dem US-Präsidenten Bush berichtet - und von einer nachdenklich stimmenden Äußerung des mächtigsten Mannes der Welt erzählt.
  44. Datamining und Gerüchte-Sammeln gegen den Terror :: telepolis, Janko Röttgers 26.06.2003 :: Während das Terrorist Information Awareness-Programm weiter für Kritik sorgt, bastelt das Pentagon an einer neuen Denunziations-Datenbank
       Im Mai hatte das US-Verteidigungsministerium einen Bericht zu seinem Terrorist Information Awareness-Programm (TIA) vorgestellt ( Weltweites Schnüffelsystem). Der demokratische Senator Ron Wyden kritisiert diesen jetzt in vielen Punkten als zu unkonkret. Gleichzeitig wurde bekannt, dass vom Pentagon offenbar eine alte Idee John Ashcrofts reaktiviert werden soll: Eine Datenbank mit unüberprüften Hinweisen aus der Bevölkerung soll beim Aufspüren von Terroristen helfen.
  45. Die neue Weltkarte des Pentagon :: FR :: Der US-Konfliktforscher Thomas P. M. Barnett legt eine Liste künftiger Kriegsherde und Interventionspunkte vor
       Die US-Amerikaner haben in Irak militärisch gesiegt. Nun richtet sich ihr Blick auf andere - von ihnen als feindlich eingestufte - Länder wie Nordkorea und Iran. Thomas P. M. Barnett hat eine Landkarte künftiger Konfliktherde entworfen, einschließlich einer Liste potenzieller Interventionspunkte. Wir dokumentieren seinen Text gekürzt. Der Beitrag Barnetts ist Heft 5/2003 der Blätter für deutsche und internationale Politik, Blätterverlagsgesellschaft, Bonn, entnommen.
  46. Im Schweinsgalopp von George Orwell zu George Bush II :: telepolis, Goedart Palm 25.06.2003 :: Zum hundertsten Geburtstag von George Orwell
       Orwell ist längst mehr als ein Schriftstellername. "Orwell" steht für Diktatur und Faschismus, für die durch und durch verlogene Repressionssprache totalitärer Staaten, die das Denken schon in den zur Verfügung stehenden Wörtern, Redewendungen und der Grammatik kontrollieren, für perfide Überwachungsinstrumentarien, die den privaten Raum demontieren und Menschen zur Duldungsstarre in Zwangsöffentlichkeiten verurteilen. "Orwell" wurde zum Synonym staatlicher Pervertierung, die gerade seit dem vermeintlichen Schicksalstag "Nine/Eleven" wieder besonders aktuell sein könnte, um die Handlungsweise eines provozierten, in viele Richtungen ausschlagenden Leviathan zu begreifen.
  47. Der Krieg wird zum Terroranschlag :: telepolis, Florian Rötzer 25.06.2003 :: Der amerikanische Angriff auf einen Fahrzeugkonvoi an der irakisch-syrischen Grenze ist ein Exempel für die neue Kriegsführung
       Wie bei so vielen Vorfällen werden wir niemals genauer erfahren, was letzte Woche bei dem Angriff amerikanischer Soldaten auf einen Konvoi in der Nähe der syrischen Grenze wirklich vorgefallen ist. Doch der Vorfall macht erneut deutlich, was die Umstellung militärischer Aktionen auf Geheimdienstinformationen, bewaffnete Drohnen und Spezialtruppen bedeutet, nämlich die Ausführung von "Präzisionsschlägen" oder gezielten Tötungen, die oft genug aufgrund falscher oder unzuverlässiger Informationen ausgeführt werden.
  48. Die Demokratie ist in Gefahr :: telepolis, Ronda Hauben 24.06.2003 :: Die US-Regierung hat die Begründung für den Irak-Krieg auf Fälschungen und Lügen basiert
       In den vergangenen Wochen wurden in den USA und in den Medien der ganzen Welt viele Frage laut, ob George Bush wissentlich gefälschte Beweise über die Existenz von Atomwaffen im Irak verwendet hat. Auf der Grundlage solcher Massenvernichtungswaffen wurde gesagt, dass der Irak eine Gefahr für die USA darstellt. Dies war die der Öffentlichkeit gegenüber gegebene Rechtsfertigung der US-Regierung für ihren Krieg.
  49. Amerikaner würden Iran-Krieg unterstützen :: DER SPIEGEL :: Die Stimmung in den USA steht offenbar weiterhin auf Krieg. Die Mehrheit der Amerikaner würde nach einer neuen Umfrage einen Angriff gegen den Iran unterstützen, um das Land an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Zugleich enthüllte die Umfrage erschreckendes Unwissen über den Irak-Krieg.
  50. Jugoslaw-Absurdistan :: Andrej Grubacic, ZNet, Kommentar 19.06.2003 :: Geht es nach Berichten mehrerer einflussreicher strategischer US-Magazine befinden sich die US-Pläne zur Verlegung der gesamten in Deutschland stationierten US-Militärtruppen in ihrer Endphase. Sie sollen in neue Basen auf den Balkan verlegt werden - nach Serbien, Montenegro, Bulgarien u. Rumänien. Ein derartiger Schritt hätte massive politische, ökonomische u. strategische Implikationen...
  51. Mathias Bröckers schlägt wieder zu: Nach dem Bestseller "Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9." kommt jetzt das neue Buch von Bröckers: "Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9." Mit Video-CD (für DVD-Player) im Super Video Format!
    Dazu 100 »dumme« Fragen.
  52. Sex, Drugs und Schwarzarbeit :: telepolis :: Ernst Corinth 05.05.2003 :: Diese drei Wörter stehen in den USA für Wachstum :: Auch die US-Wirtschaft ist in der Krise. Dennoch gibt es zumindest drei Branchen, die weiterhin enorm boomen: Die Pornoindustrie, der Drogenanbau und die illegale Beschäftigung von Landarbeitern. Der dort oder der damit erwirtschaftete Umsatz soll mittlerweile schon etwa rund 10 Prozent des gesamten Bruttosozialprodukts der USA entsprechen. Das behauptet Eric Schlosser in seiner jetzt erschienenen Studie Reefer Madness: Sex, Drugs and Cheap Labour in the American Black Market.
  53. Ohne Menschen ginge es der Erde besser“ :: Franz Alt im Gespräch mit dem Dalai Lama :: 19-Mal haben sich der Dalai Lama und der Fernsehjournalist Franz Alt in den letzten Jahren getroffen. Das Ergebnis waren viele Fernsehsendungen, viele Artikel und gemeinsame Veranstaltungen. Jetzt hat der Journalist den Dalai Lama in seine letzte Fernsehsendung "Grenzenlos" eingeladen, die am 18. Juni in 3Sat ausgestrahlt wurde. Auszüge aus dem Gespräch.
  54. Aufrüstung der USA treibt die Militärbudgets nach oben :: FR, Hannes Gamillscheg :: Schwedische Friedensforscher: Pro Erdenbürger wurden im vergangenen Jahr 128 Dollar für Rüstung ausgegeben
       Die weltweiten Militärausgaben sind im vergangenen Jahr wieder stark gestiegen, bedingt vor allem durch die Aufrüstung in den USA. Gleichzeitig hat der Kampf gegen den Terror die Sicherheitspolitik stark verändert. Dies stellt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem am Dienstag veröffentlichten Jahrbuch fest.
  55. Placebo gegen Zorn taz, 24.5.2003 :: Themen des Tages 357 Zeilen, ROBERT C. BYRD S. 5 :: Die Wahrheit findet einen Weg, sich durchzusetzen, trotz aller Versuche, sie zu verschleiern. Verzerrung kann sie nur für eine Weile vom Weg abbringen. Doch die Gefahr liegt darin, dass dies ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr zählt. Die Gefahr liegt darin, dass der Schaden angerichtet ist, bevor die Wahrheit von vielen begriffen wird. Manchmal ist es einfacher, die Fakten zu ignorieren und sich ihren Verzerrungen anzuschließen, die gerade in Mode sind. Wir sehen heute viel davon in der Politik. Und ich sehe viel davon hier im Senat - mehr, als ich je für möglich gehalten hätte.
       Was die Situation im Irak angeht, erscheint es mir so, dass das amerikanische Volk wohl dazu verführt worden ist, eine nicht provozierte Invasion in einen souveränen Staat zu akzeptieren, unter dem Bruch lang bestehenden Völkerrechts, unter falschen Vorgaben.
  56. Prinzen und Falken gemeinsam gegen den Terror :: LMD, 13.6.03 :: In einem Ende Mai veröffentlichten Interview mit dem britischen Magazin "Vanity Fair" räumte der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz ein, dass es beim Irakkrieg doch nicht in erster Linie um die Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen gegangen sei. Viel wichtiger als Kriegsgrund sei gewesen, dass man nach einem "Regimewechsel" in Bagdad die US-Truppen aus dem benachbarten Saudi-Arabien abziehen könne.
  57. Das Ziel war die Manipulation :: taz, 31.05.03, Michael Streck :: Die US-Öffentlichkeit scheint es nicht zu stören, dass ausgerechnet George W. Bush, der Gralshüter von Anstand und Moral, sie womöglich belogen hat.
       Es war der Offenbarungseid der US-Regierung. Der stellvertretende Verteidigungsminister und neokonservative Wortführer des Irakkrieges, Paul Wolfowitz, hat zugegeben, Berichte über irakische Massenvernichtungswaffen seien in erster Linie aus politischen Gründen für einen Krieg gegen Bagdad genutzt worden. Sie seien niemals der wichtigste Kriegsgrund für die USA gewesen, sagt Wolfowitz in der Juli-Ausgabe des britischen Magazins Vanity Fair. "Aus bürokratischen Gründen" habe sich die US-Regierung auf dieses Thema konzentriert, weil es "der eine Grund war, dem jeder zustimmen konnte", so Wolfowitz.
  58. Franzosen-Bashing :: telepolis, Florian Rötzer 06.05.2003 :: McCarthy-Protokolle erinnern an frühere Säuberungsaktionen in den USA, während gegen Frankreich neue Beschuldigungen auftauchen, aber auch neue Gerüchte über den ehemaligen Informationsminister kursieren :: Gerade wurden vom Senat die Protokolle von Vernehmungen veröffentlicht, mit denen Joseph R. McCarthy vor 50 Jahren hinter verschlossenen Türen angebliche Kommunisten, Homosexuelle und andere Verdächtige in der Hochzeit des Kalten Kriegs traktiert hatte. Es konnte zwar mit dieser Art der Hexenverfolgung niemand eines wirklichen Vergehens überführt werden, doch Hunderte von Menschen verloren durch vage Beschuldigungen ihren Job oder zumindest ihr Ansehen.
  59. Die USA als experimentelle Anordnung :: FR, Marcia Pallys Flatiron Letters (31) :: Vorschlag für eine rein präemptive Maßnahme: Nieder mit Bush, ich möchte auch einmal König sein!
       Wie ein Blitz ging die Nachricht um die Welt: Paul Wolfowitz, einer der wichtigsten Strategen der Regierung Bush und angeblich ein Krypto-Leo-Straussianer, hatte der britischen Zeitschrift Vanity Fair gesagt, die Suche nach den WMDs (Weapons of Mass Destruction - Massenvernichtungswaffen) sei nur ein Vorwand für den Irak-Krieg gewesen. Ach! Monatelang haben die UN-Waffeninspektoren den Irak abgesucht - umsonst. Die US-Armee hat den Irak durchkämmt, und während dabei viel über Saddams Vorlieben in Sachen Badezimmereinrichtung herauskam, blieb die Suche nach WMDs fruchtlos. Und jetzt erfährt die schockierte Welt, die WMDs seien nur ein Vorwand gewesen?
  60. Es existiert gar nicht :: FR, Timothy Garton Ash :: Kampf der Matrix in der Politik :: Sieht ganz so aus, dass wir doch in einer „Matrix“ leben. Wohin wir auch unsere Aufmerksamkeit lenken, wir stoßen auf eine Politik der künstlichen Wirklichkeit, die jener des Kultfilms ähnelt. Können wir, einfache Bürger, uns überhaupt noch von dem System abstöpseln und gegen es kämpfen?
       Greifen wir nur drei Geschichten heraus, auf die sich die Medien diese Woche warfen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass wir in den Krieg gegen Saddam auf der Basis von anglo-amerikanischen Geheimdienstberichten gezogen sind, die (im besten Fall) politisch fahrlässig verwertet oder (im schlechtesten Fall) schlicht gefälscht waren.
  61. Endlich gefunden: Die Wahrheitsvernichtungswaffen im hochmobilen Lügenlabor :: telepolis, Goedart Palm 30.05.2003 :: Bush und Blair im Regress der Weltöffentlichkeit für ihre fiktiven Geschichten irakischer Bedrohungsszenarien.
       Von schrecklichsten Feinden war die Rede, von deren Bereitschaft, die freie Welt mit grausamsten Waffen aus der ABC-Kiste zu überziehen, von deren unmittelbar bevorstehender Absicht, alles, was uns lieb und teuer ist, zu zerstören. Amerika, dessen Militärs ohne Angst vor Widersprüchen einen Wochen-Feldzug im Irak ankündigten, zitterte. Und Bush zitterte wohl mit, als er den Befehl zum Angriff gab...
  62. Wir Störenfriede :: Wie groß ist der europäische Zwerg? :: SZ, Péter Esterházy :: Früher war ich ein Osteuropäer, dann wurde ich in den Rang eines Mitteleuropäers erhoben, das waren schöne Zeiten (wenn auch nicht unbedingt meine persönlichen), es gab Centreljuropdriems, und Visionen und Bilder von der Zukunft, alles (alles, was man für einen Round Table benötigt, aber das ist schnell und ungerecht gesagt). Vor einigen Monaten bin ich ein Neuer Europäer geworden, doch bevor ich mich an diesen Zustand hätte gewöhnen oder ihn hätte ablehnen können, bin ich nun ein Nicht- Kerneuropäer. Mir ergeht es ähnlich wie einem, der immer in Munkács lebt, sein Leben lang Munkács nicht verlassen hat, und dennoch mal Ungar, mal Tschechoslowake, mal Sowjetbürger, dann wieder ein ukrainischer Staatsbürger ist. In unserer Gegend wird man auf diese Weise ein Kosmopolit.
  63. Exemplarisch :: Alteuropa schlägt zurück :: FR, Ulrich Speck :: Wenn sich die Frankfurter Allgemeine und die Süddeutsche Zeitung zu einer konzertierten Aktion zusammentun, ist das keine Kleinigkeit. Und wenn auch noch die Neue Zürcher Zeitung mitmacht, und La Republica, undLa Stampa, und El País, und Libération, dann wird die Sache schon fast beunruhigend: So viel symbolische Macht war selten. In Deutschland gibt es eigentlich nur einen, der zu solcher Mobilisierung in der Lage ist. Und ja, es ist Jürgen Habermas, der den in FAZ und Libération abgedruckten Leitaufsatz verfasst hat: "Unsere Erneuerung. Nach dem Krieg: Die Wiedergeburt Europas". Jacques Derrida hat mit unterzeichnet und einen Vorspann beigesteuert - also fast schon ein Manifest. Weitere Autoren der Samstags-Aktion sind Richard Rorty (SZ), Adolf Muschg (NZZ), Umberto Eco (La Republica), Gianni Vattimo (La Stampa), Fernando Savater (El País).
  64. KRIEGSGRUND-DEBATTE - Das Schweigen der Europäer :: DER SPIEGEL, Markus Becker :: Die Bedrohung durch irakische Massenvernichtungswaffen stellt sich mehr und mehr als Propagandagespenst heraus. Doch Europas Staats- und Regierungschefs üben sich beim G-8-Gipfel in Evian in kollektiver Verdrängung: Zugunsten des transatlantischen Friedens wird die Kriegslüge totgeschwiegen
  65. Ist es Zufall? :: telepolis, Ronda Hauben   06.05.2003 :: Die Nationale Kommission zur Untersuchung der Ereignisse vom 11.9. hat die ersten Anhörungen durchgeführt, die Bush-Regierung blockiert weiter die Aufklärung
    Seit der Tragödie vom 11. September sind fast 20 Monate vergangen. Die Fragen, die durch diese Ereignisse entstehen, müssen in den USA erst noch durch eine öffentliche Untersuchung geklärt werden. Der Widerstand der Bush-Administration gegenüber der notwendigen öffentlichen Untersuchung hatte ein bedeutendes Hindernis dargestellt. Das ist desto mehr eine Anklage der Bush-Regierung, da sie das Mantra des 11. Septembers verwendet hatte, um einen Krieg gegen Dissidenten und Bürgerrechte im Land und gegen die Zivilbevölkerungen und Regierungen im Ausland zu führen.
  66. Der Nomos der Erde :: telepolis, Rudolf Maresch   04.05.2003 :: Die "neue Weltgewaltkriegsordnung" wird in Washington D. C. entschieden
    Die Statuen sind gestürzt, die Tempel geplündert, die Götzenbilder zerstört. Unter dem Jubel einiger hundert herbeigerufener Jungiraker ist der Diktator am Fardo-Platz mediengerecht vom Sockel geholt werden. Das Fernsehen war da, und viele werden später sagen: Wir sind live dabei gewesen. Gottlob hat noch einer der Veranstalter des Spektakels der Statue das Sternenbanner rechtzeitig vom Kopf gerissen. Nicht auszudenken, wenn mit Saddam auch die amerikanische Flagge in den Staub gesunken wäre.
  67. Déjà vu? --- Krieg ist gut fürs Geschäft :: telepolis, Florian Rötzer   04.05.2003 :: Der Konzern Halliburton, dessen Direktor Vizepräsident Cheney bis zu seinem jetzigen Amt war, verdiente gut am Afghanistan- und Irak-Krieg
    Wer die Politik der US-Regierung kritisiert, der ist für die angeblichen Verfechter von Freiheit und Demokratie unten durch. Dass die Kriegs-Neinsager zumindest unter ihrer Haltung noch zu leiden haben könnten, solange die Bush-Regierung im Amt ist, hatte gerade wieder Robert Zoellick, der Handelsbeauftragte des Weißen Hauses, gesagt. Dafür kann es denjenigen gut gehen, die dem Weißen Haus möglichst nahe stehen. Das ist etwa der Fall beim Konzern Halliburton, dem u.a. weltweit zweitgrößten Anbieter von Dienstleistungen für die Erdölförderung, der aber auch sonst in vielen Bereichen tätig ist. Das ist auch der Konzern, bei dem Vizepräsident Dick Cheney vor seinem jetzigen Regierungsamt als Präsident tätig war und dabei schon einmal zum reichsten Regierungsmitglied geworden ist
  68. Es wird immer schriller. Aber gehört das eigentlich hier her? Ich finde schon... Too Stupid To Be President :: Lustige Amerikaner zollen ihrem derzeitigen Präsidenten auch diese Form von Aufmerksamkeit. Hingegen mögen »sie« uns weniger: Dr. Norton im Ausverkauf - 3x täglich :: telepolis, Wolf-Dieter Roth   30.04.2003 :: Wie Spammer den Ruf anderer Firmen ruinieren :: Es ist schon interessant, mit welcher absoluten Penetranz sich US-Unternehmen auf .de-Adressen stürzen, um diese mit Werbung zuzumüllen...
  69. Die Nation soll unter Gott einig bleiben :: telepolis, Florian Rötzer   03.05.2003 :: Die US-Regierung zieht vor den Obersten Gerichtshof, um die religiöse Verankerung im Pledge of Alliance zu sichern, den die Schulkinder jeden Morgen zu Beginn des Unterrichts aufsagen müssen
    Die USA sind bedroht. So scheint dies die US-Regierung zu verstehen. Mitten im Krieg gegen den internationalen Terrorismus und die Schurkenstaaten, den "God's own country" für die Welt und als von Gott beauftragte Führungsmacht der guten Staaten führt, ist an der Heimatfront eine neue Gefahr von innen aufgetreten. Ein kalifornisches Berufungsgericht hatte aufgrund der Klage eines Vaters entschieden, dass im Treueschwur (Pledge of Allegiance) die Hinzufügung "under God" wegen der Trennung von Kirche und Staat verfassungswidrig sei und daher in kalifornischen Schulen bei der alltäglichen nationalen Einschwörung nicht aufgesagt werden dürfe. Das aber will die US-Regierung, allen voran vertreten durch Präsident Bush und Justizminister Ashcroft nicht hinnehmen, weswegen man nun vor den Supreme Court
  70. Der Sieg käme ungelegen :: tagesspiegel :: Woran es liegt, dass der Krieg offiziell noch nicht beendet ist
  71. Der Krieg gegen den Terrorismus geht weiter :: telepolis, Florian Rötzer   02.05.2003 :: In seiner Rede verkündete US-Präsident Bush den Sieg über den Irak und gibt bei dem, was er sagt und was er nicht erwähnt, einiges zu denken
    Es ist stets die Frage, wie ernst man Äußerungen von Politkern nehmen will, die ihre Leistung anzupreisen versuchen. Schwierig ist das auch in der letzten  Rede, die US-Präsident auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln gehalten hat. Bei aller Vorsicht vor der Show und der Rhetorik lassen sich für die künftige Politik der US-Regierung jedoch einige Schlüsse aus dem ziehen, was gesagt wurde und was nicht.
  72. Mit künstlicher Intelligenz aus der Geschichte lernen :: telepolis, Brigitte Zarzer   30.04.2003 :: Das Institut für Medizinische Kybernetik und Artificial Intelligence der Universität Wien entwickelt computergestützte Methoden zur Friedenssicherung :: Nicht nur die Kriegsindustrie nutzt die Möglichkeiten neuer Informationstechnologien. Auch in der Friedenforschung werden vermehrt computergestützte Verfahren entwickelt. Eine Wiener Forschergruppe arbeitet etwa an Konfliktmanagement-Systemen mit künstlicher Intelligenz.

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