Wahl 2002: Koalitionen 2 zurueck home weiter

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Fortsetzung:
Gemeinsam sparen

Dass es sich auch im Dreierpack gut werben lässt, zeigen diese beiden Beispiele:

Sowohl mit dem gelben Powerpack rechts als auch mit dem roten Energiespender links - alles scheint möglich. Wenn man nur - darf.

Und das sowohl mit weisser als auch mit schwarzer Umrandung. Alle Achtung! Mutig.

Eine mutige und grafisch gekonnt umgesetzte Aussage finden wir in diesem Beispiel, das uns wohl sagen soll, dass das gleichberechtigte Nebeneinander anderes ausschliesst - auch wenn darüber alles schwarz wirkt.
Kurios und doch zu bunt scheint uns dieses Kooperationsmachwerk, ebenso wie das folgende:

Hier tritt doch die ernste politische Aussage gegenüber der Ausgelassenheit und Ausschweifung zu sehr ins Hintertreffen.

Auch stört der zu starke lokale Bezug. Politik ist grösser, weiter ferner, darauf ist Rücksicht zu nehmen.

Bei aller Präzision und Notwendigkeit zur Differenzierung: So scharf konturiert müssen sich Rot und Schwarz dann doch nicht geben. Das entspricht einfach nicht der Wirklichkeit und wird vom Wähler als Fälschung übel genommen.

Wir meinen: Bier ist Bier und Politik - ist auch Bier.

Auch hier ist nun des Guten eher zuviel getan, Durchblick für jeden und jedes: Das verwirrt. Die rosa Brille lässt sich noch leicht vermitteln, sie wird stets gerne genommen. Aber darüber hin aus ist es besser, in die Röhre zu schauen:
Man ist zwar versucht zu fragen: Wozu? Aber, Hand auf's Herz, schauen wir nicht alle ein bisschen in die Röhre - am Ende?
Dass man es nicht auf die Spitze treiben muss und dass es auch anders (herum) geht, zeigt dieses Beispiel. Klare Konturen, verhalten das Rot - Weiss ist Trumpf. Da spielt es keine Rolle mehr, ob Weiss oder Schwarz, ein Knick bleibt ein Knick.
So gefällt uns der Wettbewerb der Bewerber: Klar die generelle Aussage, es geht nach rechts, zurück, marsch-marsch! Die majestätische Verjüngung wird sauber konterkariert durch die sittsam im Hintergrund bleibende Alternative.
Dieser Partei der - man muss das leider so sagen- Beliebigkeit gelingt neben ihrem offenen und integrierenden Bekenntnis die klare Abgrenzung. So viel Bodenständigkeit in Zusammenhang mit der Farbe Rot würde man von vorneherein nicht erwarten; obwohl: auch die Volksparteien, die diese Farbe zwar nicht gepachtet haben, aber doch (noch) verschämt auf dem Plakat führen (s.w.o.), haben sich auch schon von vielem anderem getrennt. Daher das Gedränge in der Mitte.

Auf der anderen Seite bekommen wir hier mehr als Alles - was heist sonst "mindestens" ? Eine mutige Aussage. Wir werden zu schauen haben, was daraus wird.

Ausreisser

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