Wahl 2002: Gelb-Blau zurueck home weiter

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Kleinlauter Einwurf ...

Überhaupt die Gelb-Blauen: Einer der ersten Plakatentwürfe scheint die Vermutung zu stärken, dass sie sich neben Fallschirmpringen auch auf andere Sportarten stützen will, populis..., nein: populär, wie sie sein will. Aber auch hier wieder der klare Hinweis, dass es ohne rote Klammer und weisses Seil nimmer gehen wird. Rote Klammer vorm Kopf - gut, was?

Nebenbei: Wer ist Herr oder Frau Venezuela? Reichlich spät, so kurz vor der Wahl neue Personen einzuführen. Das geht nicht, Herr Westermann!

Eine sehr reduzierte Wahlaussage finden wir in dieser Plakatieraktion auf den Stufen zum Erfolg. Dennoch beeindruckt die Schlichtheit des Ausdrucks, die Reduktion auf das Wesentliche.

Was den zunächst positiven Eindruck dann doch stört, ist der etwas ausgetretene Charakter, der sich bei genauerem Hinsehen zeigt. Hier sollte nachgebessert werden.
Ganz anders das Beispiel hier: Klar und sauber die Farbe, quer zur allgemeinen Richtung der Strich für den Fall, das wider jede Erwartung ein Gelber Kanzler wird. Etwas geschunden und dünner, wenn er als Grundlage für die Koalition mit den Weiss-Roten dient -hier dann allerding wenigstens wieder in der Richtung, in der es wirklich lang geht.

Aber was reden wir: Noch ist das ja alles eine Baustelle - oder zwei oder ...

Eine Frage, gedacht zur stillen Einkehr: Den Gegner überfahren oder Abstand wahren? Ich finde, keine Frage des Geschmacks oder der Farbe sondern der political correctness.
Zuweilen plump daher kommt so manche anbiedernde Koalitionsaussage. Aber hier ist ihr bereits die Spitze genommen, ehe es zu späth ist.

Gut so.

Wir werden sehen, was wird.

Demgegenüber entwickelt sich eine spannende Atmosphäre, wenn man dem Ganzen die Spitze nicht nimmt. Dann wird es auch gefährlich.

Man weiss dann nie, wer oder was als nächstes kommt: Ein Mann wie der heitere Blitz vom Himmel, eine Westerwoge oder -welle :- sei's drum, oder ein Ger(d) - hart wie Butter. Und Runen zucken nicht weit vom Antisemitismus. Dazu wäre nun zu sagen - ach lieber doch nichts, es wäre am Ende wahr und das vergiftet den Wahlalltag nur unnötig.

Kurz und knapp: Man sollte dem Ganzen also sehr wohl und beizeiten die Spitze nehmen, siehe Beispiel darüber.

Koalition2

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