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In unser bilderüberfluteten Zeit scheint mir wichtig, Kunst von der "schnellen Elekronik" abzugrenzen. Da sich über Kunst aber nicht streiten lässt, ist es besser, auf (subjektiv empfunden) überdurchnittliches hinzuweisen. Auf Kunst, zu der man eine Beziehung hat. Zu der man steht. Die man bewundert. Die man vielleicht auch besitzen möchte/kann/will.

Man kann es vielleicht auch so ausdrücken: Nicht alles was wir nicht verstehen ist Kunst...

Soll es ja geben - zum Beispiel ...

Ach ja: Und DOCUMENTA war auch und 2007 kommt die dokumenta 12 ::: Da simmer aber gespannt. :::



11.04.2004
Bildende Kunst in Ungarn:

Eine sehr gelungene Internetseite mit Gemälden seit der Romantik bis ins 20. Jahrhundert für durch die ungarische Kunstlandschaft. Um Europa etwas schneller besser kennen zu lernen, gar nicht schlecht...



 
Staatsgalerie Stuttgart:
 

Was man mit 3D noch machen kann...

... ausser Ballerspielen.

RS in 3DIch weiss, eine etwas roh gezimmerte Aussage, aber während sich Politiker und alle anderen Berufenen über Counterstrike und andere post-Erfurt-wichtigen Fragen die Köpfe heiss reden und die Gesellschaft insgesamt sich windet wie ein Wurm, den einfach Satz "wir verzichten generell auf Gewalt" zu denken und umzusetzen, finden wir in der Ausstellung von Karin Sander in der Staatsgalerie Stuttgart eine wunderschöne Anwendung von 3D-Animation und Computereinsatz - vom Ganzkörperscanner über die 3D-Bildbearbeitung bis zum "Tintenstrahldrucker für Gips". Also kein anschliessendes Beamen, keine Phaser, keine Klingonen...

Kunst entsteht trotzdem gespenstisch individuell, als Unikat, aber ohne Zutun der Künstlerin. Macht alles der Computer. Die alte Frage taucht da wieder auf: Ist das (noch) Kunst? Kein Pinselstrich formt da die Falten der Hose, die Wirkung aus Körperhaltung, Kleidung, Einfall ist alleine Ausdruck des Gescannten, dem der Laserstrahl 20 Sekunden lang den Körper hoch kroch.

Und für 80 EUR können Sie sich verewigen. Abscannen lassen (20 Sekunden) und schon werden Sie ca. 1 Woche später als 1:10-Modell zum Ausstellungsstück der Staatsgalerie und gehen in deren Besitz über - als blasses 1:10-Modell natürlich. Unsterblichkeit einmal ganz anders.

Hingehen - noch bis zum 28. Juli 2002. Und wenn Sie dann schon dort sind noch dieser Hinweis: Bilder gab es auch schon vor Internet, Bildbearbeitung und Super-starken Grafikkarten... Sehen Sie da auch mal vorbei - z.B. ein Stockwerk drüber.


Ernst Fuchs:

Den kennen Sie nicht? Aber Sie kennen Dali und Hunderstwasser. Fuchs

Dann müssen Sie sich auch um Ernst Fuchs kümmern. Nicht ganz vollständig, aber für den Anfang:

Die offizielle Ernst-Fuchs-Seite
Kunstgalerie Art Galleries Ernst Fuchs
Galerie Ernst Fuchs Intro


Eleonore Stängle-Worel:

Eleonore Stängle-Worel ist eine sehr viellseitige österreichische Künstlerin, die in Stuttgart lebt und arbeitet.

Besuchen Sie ihre Webseite, dort ist ein Anfang gemacht mit Bildern, Objekten, und Skulpturen.

Auch eine kurze Vita finden Sie dort.

Seit dem 22.09.2005 gibt es eine weitere Seite von Eleonore Stängel-Worel: AmmonArt. Lassen Sie sich überraschen. Objekte vom feinsten.



Blickdichter: Michael Schütz-Böger

Alichtu1Hinter Blickdichter.de verbirgt sich ein junger Künstler aus Tübingen, der Anspruchsvolles bildet und bietet: Objekte, Grafik, öl - schauen Sie rein, ein Anfang ist gemacht.

Ab 24. März 2002 stellt Michael Schütz-Böger im Vinum in Ludwigsburg aus, Vernissage ist am 24.3.2002, ab 11 Uhr, ohne Tanz, aber für Musik mit Trunk & Schmaus ist gesorgt...

Restaurant Trattoria Vinum in Ludwigsburg
Seestr. 12, 71638 Ludwigsburg, Tel: 07141/906535

 
Günther Sommer

25.04.2004

Tamm, März 2004

Im alten Rathaus, bis zum 16. Mai 2003 und unter dem Titel »Talking Books und andere ...« zeigt Günther Sommer Altes und Neues, insbesondere seine Buchobjekt - so kurz nach dem Welttag des Buches das Buch in seiner zum reinen Objekt geronnenen Form; ob nun für unsere nicht so sehr dem Lesen fröhnende Jugend erleichernd, weil nicht zum Blättern resp. Lesen geeignet - das mag jeder beim Betrachten selbst entscheiden.

»Bilder einer Ausstellung«

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14.11.2003

Diedenhofen und Sommer in Leonberg

Rohbau und Roter Teppich - Ambiente für die Werke zweier Künstler - deren Werke der Rohheit der Umgebung ein wenig abhelfen; man vergisst sie und konzentriert sich unwillkürlich auf die Exponate selbst.

Schade nur, dass die Akkustik des Raumes für die Darbietung Armin Elhardts zu kalt, ja geradezu tonvernichtend war...

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15.05.2003

Ditzingen 2003

G. Sommer Mit der Vernissage am 15. Juni 2003 startet die Ausstellung »read me« in der Städtischen Galerie Ditzingen. Kümmerlich der (fehlende!) Hinweis auf der dortigen Internetseite; dessen ungeachtet: Hingehen. Alles weitere finden Sie auf der Internetseite von Günther Sommer selbst.

Günther Sommer, der auch in der Edition Wuz zusammen Armin Elhardt den Band GALILEO UND DER PAPST veröffentlicht hat, stellt unter dem Titel » "read me" - Bilder - Buchobjekt - Zeichnungen« Werke der letzten Jahre vor. Vor allem die Buchobjekte ziehen die Neugier schnell auf sich - im PISA-geplagten Lande scheinen Bücher doch nach wie vor eine gewisse Rolle zu spielen. In der Tat kann man sich mit den echten wie mit den Buchobjekten von Günther Sommer lange beschäftigen. Und: Man kann sie auch erwerben.

Dem Titel entsprechend bestand der Beitrag Armin Elhardts in einer Lese-Performance, gewidmet den »Freunden der neuen Empfindsamkeit«. Ganz im Gegensatz zum Wetter: eine »coole« Vernissage. Schön, dass gelungene und anspruchsvolle kultureller Veranstaltungen immer noch ohne multimedialen Overkill möglich sind. Und natürlich, nicht zu vergessen: Der Schwäbische Hefezopf...   :-)

 
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