an's Ende   EDV, Internet... (2): 23.2.2004 - heute zurück home  




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07.0.2006


Software gibt's...

...schon alleine deretwegen lohnt sich ein Mac. Wenn Sie Journler noch nicht kennen, dann sollten Sie sich um ihn bemühen - und das Leben wird wieder etwas leicher...

23.02.2005



A Better Finder

iPod shuffle

Booxter

Warum man sich von der Gemeinschaft der 95% trennt...

... und was man davon hat, wenn man sich vereinsamt.

Von Microsoft zu Apple: ein Weg ohne Reue

Es mögen einige Prozente mehr oder weniger sein - jedenfalls dieser Mehrheit wollte ich nicht länger angehören. Ich hatte es satt; nicht erst seit heute. EDV ist mein Thema seit 1970. Rechner, Betriebssystem, Programme - sie kamen, gingen und wurden z.T. von mir selbst programmiert. Alle Fummeleien von Lämpchen plus Kippschalterchen, PDP8, WANG, HP , Assembler, BASIC, FORTRAN; »Programmierung mit dem Lötkolben« - all das habe ich mitgemacht; auch DOS und am Ende Windows...

Wie lange Entscheidungen zuweilen reifen müssen, wie gross der Schmerz über sinnlos vergeudete Zeit werden muss - Fragen, die man sich zu einem Zeitpunkt stellt, an dem man nicht mehr nachvollziehen kann, warum es so war: Win 3.xx, NT, 95, 98, 98 SE, 2000, XP »mal schnell« zum x-ten pal - pardon: mal - installiert, zuhause, bei Freunden, Nachbarn, Vettern und Verwandeten 3., 4., x. Grades; über die Desinfektion von PCs gegrübelt, geforscht, gelesen, gepredigt; Berichte in Fachzeitschriften und im Internet gesucht, gefunden, gelesen, verstanden - wozu das alles...?

Jedenfalls: Seit dem letzten LINUX-Tag, mit dem Weggang aus den Karlsruher Messehallen war mir klar: Windows ade, aber LINUX muss nicht sein - genial, super, aber zu fummelig. Es gibt eine Alternative - bekannt und verdrängt. Und die heisst Apple OS X. Einfach, ansprechend, stabil, frei von Vireneinfalltoren (fast, wie sich mit der Zeit herausstellte...), schnell, intuitiv - einfach einfach & schön. Ein paar Fragen blieben noch, aber die Grundsatzentscheidung schien gefallen: Windows nicht mehr. Ohne es zu ahnen, war ich zum Switcher geworden bzw. war auf dem direkten Weg dazu.

Wie fühlt man sich, wenn man drauf und dran ist, den »sicheren« Bereich der 95%-Windows-Welt zu verlassen? Alleine, in einer 2%-Welt, allein gelassen vom Knowhow der Mehrheit, den 1000 Tips & Tricks jeden Tag, den beruhigenden Nachrichten über Virenscanner, Wurmverhinderer, Abführsoftwaremittel, Updates, Servicepacks Nummer x, Powerpacks zum Servicepack, Sonderangeboten... Allein in der so gefährlichen Jungleworld des Internet?

Und konfrontiert mit Preisen, dass einem der Angstschweiss aus den Poren schiesst...! Wirklich? Man hatte mich gewarnt. Wer hatte mich gewarnt? Da ich keine Apple-Jünger kannte (halt! Einen kannte ich, hatte ihn aber dazu nie befragt.) mussten es wohl alles Jungs von der Windows-Front gewesen sein (Mädels mit PC kenne ich noch weniger...).

Also selbst mal gerechnet. Ok., früher schien es billiger. Aber eben: Nur billiger, nicht preiswerter. Das stellte sich dann schnell und immer schneller heraus, als ich unter der Devise »Augen zu und durch!« den ersten 17-Zoll-Powerbook nach hause schleppte, auspackte, anschaltete und damit zu experimentieren begann. Freilich, etwas später unterstützt von reichlich Literatur, aber ohne die geht das bei mir sowieso nie. Ok., mittlerweile stehen und rödeln drei Geräte der Firma mit dem angebissenen Apfel bei und... Frage nebenbei: Warum verfaulte eigentlich dieser angebissene Apfel in all den Jahren nicht?

Und von der Software für diese Hardware, da reden wir nicht - jetzt nicht.

Ohne Schaden klug?

Nun muss ich freilich zuvor bekennen, dass ich auf all den vielen Rechnern, die bei uns 24 Stunden am Internet hängen noch nie eine »Infektion« erleiden musste, ganz ohne Antiviren-Megawaffen, ohne Scanner, ohne Firewall. Nur dadurch, dass eben die Rechner hinter einem Router liegen, ich seit jeher nur in extremen Ausnahmefällen den Internet-Explorer der Firma M$ benutze, Outlook in allen Varianten runtergeschmissen bzw. deaktiviert hatte, meine E-Mail automatisch mit KT-Mail abholen lasse und »für zwischendurch« mir die Post mit Opera-Mail ansehe und beantwortet habe. Das sollte auch alles so bleiben. Keinen Pfennig für Firmen, die sich an der Unfähig- und Willenlosigkeit von M$ eine goldene Nase verdienen.

Also: Wozu das alles? Welcher Schaden? Wovon redet der eigentlich? Warum mehr Geld für nix?

Wurmkampfmittel

Das muss ich an dieser Stelle doch kurz erzählen: Als mal wieder eine neuer Wurm sich durchs Internet wühlte und sogar Tagespresse & Fernsehen sich dazu äusserten, erlebte ich einen glücklichen PC-Betreuer, der mit den letzten 4 oder 5 Kartons einer bestimmenten Antiviensoftware an die Kasse eines Medienmarktes kam und sich lauthals über den Extraverdienst freute, wenn er die jetzt seinen Kunden andrehen würde...

Ok., die Wirtschaft muss laufen (wenn sie denn wirklich so muss...). Stellt sich doch aber die Frage, wer das Geld bekommen soll. Die Schnäppchenerzeuger, die Produzenten der Antiwurmkampfmittel, Spamfilterer? Oder vielleicht doch lieber diejenigen, die von vorne herein gute Programme zu fairen Preisen abliefern? Oder gar Hard- und Software?

Gibt es eine Welt ohne Virus & Wurm?

Gilt der Satz von den Millionen von Fliegen, die nicht irren können nun oder gilt er nicht? Kein Entrinnen? Muss man sich dem Schicksal ergeben oder nicht?

Man muss natürlich nicht! So wie es für die Mehrheit eine Welt mit dem Wurm gibt, so gibt es natürlich auch eine ohne. Mit etwas mehr Informationen im Hinterkopf und dem schnell wachsenden Bewusstsein, dass Qualität halt ihren Preis hat wird alles ganz wunderbar. Aber dazu demnächst mehr...

(Fortsetzung folgt)

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